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Let there be light

Let there be light

⦿ Ausstellung


Moritz Frei, Anne Hoffmann (Berlin)


Let there be light

Analoge Radios Raspberry Pi, USB-Soundkarten, FM-Transmitter, Arduino Nano, Solid-State-Relais, Kabel, Lampe, 2026  

“Let there be Light” ist eine fluide Klang- und Lichtinstallation über Empfang, Unterbrechung, Dringlichkeit und Spiritualität, die nie zweimal identisch ist.

Dreißig Radios stehen im Raum. Nicht alle hören dasselbe. Die Installation verteilt mehrere Audiospuren über vier FM-Frequenzen: ein Podcast über das Phänomen flackernder Lampen, ein KI generierter Delta Blues Song, ein langsam gespielter Reggae-Loop, eine vorgelesene Notfallliste sowie Atemübungen zur Beruhigung in Ausnahmesituationen. Jede Gruppe von Radios empfängt eine andere Frequenz.

Die Sequenz folgt einer festgelegten Timeline: Phasen, in denen nur ein Kanal hörbar ist, wechseln mit Momenten, in denen alle Frequenzen gleichzeitig senden. Dazwischen: Rauschen, das Geräusch des Suchens und des Übergangs. Eine einzelne Lampe hängt im Raum. Sie flackert, wenn die Frequenzen wechseln.




Foto: Moritz Frei VG Bild Kunst
reality, by algorithm

reality, by algorithm

⦿ Ausstellung


Tom Henkel (Augsburg)


reality, by algortihm

Eine audiovisuelle Installation über die strukturellen Wirkungen algorithmischer Systeme.

2026  

Algorithmische Empfehlungssysteme prägen Aufmerksamkeit, Diskurse und kulturelle Ausdrucksformen digital, ohne dass ihre Funktionsweise erkennbar wird. Die Installation übersetzt diese Mechanismen in eine räumliche, sinnliche Erfahrung. Da digitale Räume maßgeblich über Text organisiert sind, ist Text zentrales Gestaltungsmaterial der Arbeit.

Ein mehrschichtiges Gestell mit semitransparenten Projektionsflächen erzeugt Überlagerungen und Verschiebungen, die algorithmische Prozesse des Filterns und der Verarbeitung visuell übersetzen als zeitlich strukturierte Erfahrung.

Die von Lorenz Schauler komponierte Musik begleitet die Installation klanglich und emotional in fünf Akten. Klangatmosphären von Ordnung über Dichte bis zu Irritation und Überforderung machen die Dramaturgie der einzelnen Akte körperlich spürbar.




Foto: Moritz Frei VG Bild Kunst
Kafka/Ich

Kafka/Ich

⦿ Ausstellung


STAATSTHEATER AUGSBURG


KAFKA/ICH

begehbare Rauminstallation, 2026  

Das digitale Kunstprojekt Kafka/Ich transformiert klassische Literatur in ein individuelles, räumlich erfahrbares Erlebnis. Kafkas Alter Ego, ein fotorealistisch animierter Avatar, der mit dem Gesamtwerk, Tagebucheinträgen und Briefen trainiert wurde, verwickelt den Besuchenden im direkten Dialog in sein eigenes Leben und Werk. Kafka versucht dabei unaufhörlich den Besuchenden für seine Zwecke zu instrumentalisieren, stellt ihm Aufgaben und fordert schließlich, wie ursprünglich seinen Freund Max Brod dazu auf, seinem letzten Willen – die Vernichtung seines Gesamtwerks – zu entsprechen. Dieser letzte Wunsch stellt die Technologie an sich zur Disposition: Das höchste Ziel von Kafka/Ich ist die Selbstzerstörung, doch jedes Wort, jede Interaktion mit dem Besuchenden erzeugt neue Daten. Die KI bildet sich fortwährend weiter - sie ist unsterblich.

 Die Architektur geleitet durch einen Gang in einen Warteraum, in dem es zu verweilen gilt, bis Kafka schließlich zur persönlichen Audienz in sein Büro bittet. Das Büro entspricht der Dialektik von Kafkas Tagebucheintrag »Meine Festung – Meine Gefängniszelle«.




Foto: heimspiel gmbH
The better you

The better you

⦿ Ausstellung


Wilhelm TischBEIn (Rangsdorf)


The better you

2026  

KI-generierte Bilder sind kein Abbild der Realität, sondern das Ergebnis einer strengen algorithmischen Kuration. „The Better You“ überführt diese verborgenen Bewertungsmechanismen in eine physische Installation. Treten Besucher:innen vor den digitalen Spiegel, analysiert ein neuronales Netz ihr Gesicht in Echtzeit auf Tauglichkeit für KI-Training. Es vergibt einen Ästhetik-Score von 1 bis 10 und überschreibt das Spiegelbild. Individuelle Eigenheiten werden live getilgt und durch eine hyperreale, statistische Glätte ersetzt. Die Betrachtenden werden unmittelbar Teil eines Systems, das menschliche Vielfalt maschinellen Idealen unterordnet. Ein Thermodruck dokumentiert diese Transaktion abschließend. Der Kassenbon dient als physisches Beweisstück der schleichenden Normierung unserer visuellen Kultur.



Foto: Wilhelm Tischbein
Zeitsinn

Zeitsinn

⦿ Ausstellung


Johannes Weigele (Augsburg)


Zeitsinn

2026  

„Zeitsinn“ ist eine interaktive Medieninstallation über die Endlichkeit des Lebens und die Frage, wie wir unsere begrenzte Zeit nutzen. Im Zentrum steht eine physische Sanduhr. Besucher:innen verteilen ihre „Lebenszeit“, indem sie die Sanduhr auf Felder wie Beziehung, Familie, Karriere, Gesundheit oder Spiritualität stellen. Jedem Bereich ist eine digitale Bildwelt zugeordnet, die sich mit der investierten Zeit weiterentwickelt. Da die verfügbare Zeit begrenzt ist, können nicht alle Motive vollendet werden. Jede Entscheidung für einen Bereich führt somit zum Verzicht in einem anderen. Ist die Sanduhr abgelaufen, wird der individuelle Lebenszyklus als Zusammenspiel aus entwickelten und unvollständigen Bildern sichtbar. Die Installation lädt dazu ein, das eigene Handeln zu reflektieren und Zeit bewusster wahrzunehmen.



Festivaleröffnung

Festivaleröffnung

⦿ ABRAXAS THEATER, SOMMESTR. 30
Do, 29.10.2026, 19.00 UHR


Festivaleröffnung

Das wird ein Fest! Die 25. Festivalausgabe wird eröffnet.

Eröffnung der Ausstellung, Vorstellung der Künstlerinnen und Künstler und musikalischem Auftakt mit Studio Pandelis: Ground Studies for Pilots.

Infraphotographiables: NO PHOTO

Infraphotographiables: NO PHOTO

⦿ Ausstellung


LOUIS FREHRING (RENNES, FR)


Infraphotographiables: NO PHOTO

Elektronik, Lack auf Holz und Plexiglas, 2026

Traust du dich, etwas zu fotografieren, das NO PHOTO heißt?

„Les infraphotographiables“ (auf Französisch: das „nicht-Fotografierbare“) ist eine Serie an Werken, die etwas anderes zeigen, sobald man sie fotografiert. „No Photo“, das erste Werk der Serie, hat die Form eines schwarzen Monochroms (einfarbigen Bilds), das beim Fotografieren die Botschaft „NO PHOTO“ offenbart.

Manche Kamerasensoren erfassen ein breiteres Lichtspektrum als das menschliche Auge. Verborgene Infrarotlichtsysteme erzeugen zusammen mit einer Kamera ein paradoxes Erlebnis: Für das bloße Auge unsichtbar, werden Geheimnisse erst durch das Fotografieren sichtbar. Das Fotografieren ist der eigentliche Auslöser für das Erscheinen des Bildes.

Damit wirft es eine Frage auf, die sich durch einen Großteil der zeitgenössischen Bildkultur zieht: Was zeigt ein Foto?

No Machine

No Machine

⦿ Ausstellung


grace kim (Linz, Österreich)


No Machine

Arduino Uno, Speakers, Mp3 Player, PLA, MDF, 2026

„No Machine” - also die „Nein-Maschine“ - ist ein interaktives Gerät, das es Nutzer:innen ermöglicht, die emotionale Last des Nein-Sagens an eine Maschine abzugeben.

Zwei Parteien stehen sich am Gerät gegenüber: Die Person auf der „Anfrage"-Seite richtet eine Bitte an die Person auf der „Ablehnung"-Seite. Diese stellt mit den Schaltern der Maschine die Ablehnung ein und erzeugt ein „Nein”.

Die „No Machine“ ist nicht einfach ein automatisiertes System, das als Puffer zum Auffangen sozialer Reibung dient. Sie ist Leerraum für die Phantasien einer folgenlosen Ablehnung ebenso wie für die Ängste vor den Konsequenzen des Neinsagens.

Das unaufdringliche, harmlos wirkende Design der Maschine entschuldigt sich gewissermaßen bereits, bevor überhaupt ein Nein erzeugt wird – was die Frage aufwirft, ob die Maschine die Ängste vor Ablehnung tatsächlich lindern konnte.

see this sound (go away)

see this sound (go away)

⦿ Ausstellung


Konstantin kulitschka (leipzig)


see this sound (go away)

Hardware: Mikrofon, Computer, Beamer. Software: Touch Designer, 2026

„See this sound (go away)“ übersetzt Schall in ein interaktives, visuell-räumliches Erlebnis.

Jede und jeder von uns sendet permanent: Beim Sprechen, Rascheln oder Singen. Unsere Signale werden ständig von uns weggetragen, breiten sich in alle Richtungen aus, werden umgewandelt und vergehen schließlich.

Die Installation schafft einen synästhetischen (über-sinnlichen) Moment, indem sie den meist unsichtbaren Schall sichtbar macht: Über das Prinzip eines Spektrogramms wird das vom Mikrofon aufgenommene Signal in seine Frequenzanteile zerlegt. So wird z.B. anschaulich, dass eine menschliche Stimme gar nicht ein Ganzes, sondern zusammengefügt ist – aus verschiedenen, überlagerten Teilen.

La Metà

La Metà

⦿ Ausstellung


Daniel meeh (Luzern, schweiz)


La Metà

2026

La Metà bringt Menschen in Kontakt und ist eine partizipative Installation über Begegnung.

Besucher:innen tippen eine Frage ein — irgendetwas, das sie wirklich bechäftigt: „67?“ oder „Können Städte gerecht sein?“.

Ein Sprachmodell antwortet mit einer kurzen Gegen-Aussage: keine Antwort und keine Widerlegung, die andere Hälfte des Gedankens — die Perspektive, die die Frage ausgeschlossen hat. Dazu vergibt La Metà eines von vierzehn geometrischen Symbolen, das die Art der Frage codiert.

Frage, Gegen-Aussage und Symbol werden live auf ein Thermolabel gedruckt und auf eine Flasche geklebt, die die Besucher:innen in Händen halten.

Der Titel spielt mit meta und metà — italienisch für „die Hälfte“ und “das Ziel”. Wer bei jemandem ein verwandtes Symbol entdeckt, teilt schon etwas, bevor ein Wort gefallen ist. Das Label liefert den Gesprächseinstieg. La Metà erzeugt einen Vorwand.

AFAIK

AFAIK

⦿ Ausstellung


Bea targosz (berlin)


Afaik

1-ch audio, industrial horn loudspeaker, horn diameter: 52cm, 2023-2025

AFAIK (as far as I know, deutsch: so weit ich weiß) macht Fragmente von Experimenten und den Prozess des Hörbarmachens von Daten selbst, hörbar.

Die Daten, die hörbar gemacht werden, repräsentieren weltweit gemessene Luftschadstoffkonzentrationen (Kohlenmonoxid, NOx, PM₁₀, PM₂.₅ und SO), zwischen 1995 und 2015.

Die Sonifikation (Hörbar-Machen) ist eine interessante Methode, um in sich wandelnden Welten zu arbeiten. Einerseits verfügen wir über einen breiten und schnellen Zugang zu Daten, andererseits erschweren deren stromartiger Charakter und die hohe Geschwindigkeit ihres Wandels das Finden relevanter Informationen und deren Auswertung. In der Installation ruht die Klangquelle – ein industrieller Alarmlautsprecher – auf dem Boden und gibt sonifizierte Fragmente von Prozessen, Überreste von Daten und Bruchstücke von Wissen wieder. Die Arbeit umfasst zudem Passagen der Stille.

Digital Echoes

Digital Echoes

⦿ Ausstellung


Christopher Thomas (hamburg)


digital echoes

Raspberry Pi, Telefonhörer, 3D-gedrucktes Gehäuse, Elektronik, KI-Software, 2026 

Digital Echoes ist eine interaktive Installation in Form eines Telefonapparats, die ein Gespräch mit der KI-Kopie der vorherigen Nutzer:in ermöglicht.

Die Bedienung erfolgt dabei intuitiv durch das Abheben und Ablegen des Hörers, um ein Telefonat zu starten und zu beenden. Nach einem kurzen Intro verbindet sich der Raspberry Pi im Gehäuse mit einem Server. Dieser verknüpft verschiedene Drittanbieter-Tools miteinander, um den Voice-Assistant zu starten. Während des Telefonats werden Stimme und Gesprächsinhalt erfasst, um einen neuen Sprachassistenten als Klon zu konfigurieren.

Auf diese Weise entsteht eine fortlaufende Kette von Mensch-Maschine-Interaktionen, die die Grenzen zwischen beiden verschwimmen lässt und zum Nachdenken über die eigene „geklonte“ Identität einlädt.

Remanence of a Grassland

Remanence of a Grassland

⦿ Ausstellung


Daniel Vadasz (bremen)


Remanence of a Grassland

Electromagnetic coils, glass jars, permanent magnets, micro-controller, circuit board, computer, power supply, cables ; 2024

„Remanence of a Grassland“ ist eine spekulative Klanginstallation, die aus elektromagnetischen Spulen, Gläsern, Magneten und Steuerelektronik besteht. Durch das Anlegen von Wechselstrom an die Spulen lassen sich die in den Gläsern eingeschlossenen Magnete manipulieren, wodurch sie ein charakteristisches „Zirpgeräusch“ erzeugen.

Der Rhythmus des Systems entsteht durch ein Echtzeit-Computerprogramm, das eine künstliche Insektengruppe simuliert.

Im Laufe der Zeit hören die Insekten in der Simulation ihren Nachbarn genauer zu und passen das Muster ihrer Gesänge entsprechend an, was zu Momenten der Synchronität führt. Das spiegelt das Verhalten rufender Insekten in freier Wildbahn wider: Es entsteht eine dynamische Klanglandschaft, die je nach dem Zeitpunkt der Annäherung stark variiert.

RAUSCHEN

RAUSCHEN

⦿ Ausstellung


lucca vitters (bremen)


rauschen

2025

In einem Sender-Empfänger-System gilt Rauschen ("noise") als Störung, die wir wegfiltern müssen, um die eigentliche Bedeutung zu erkennen. Moderne Bild-KIs nutzen gigantische Datenmengen, um aus Zufallsrauschen ein Motiv zu generieren.

RAUSCHEN hingegen untersucht den riesigen Möglichkeitsraum eines Megapixels, indem es anhand diverser Rausch-Algorithmen in Echtzeit unzählige Bilder erzeugt, um nach jener fremden Ästhetik zu suchen, die tief im Chaos verborgen liegt.

Für ein Bild mit einem Megapixel gibt es eine unvorstellbare Anzahl von Permutationen, deutlich mehr sogar als es Atome im beobachtbaren Universum gibt. Das meiste davon ist nur bedeutungsloses Rauschen.

Aber wie finden wir den unendlich kleinen Rest davon? Den Rest, der (unter anderem) alle Fotos, Zeichnungen oder Grafiken enthält, die jemals entstehen werden? Die Frage ist nicht, wie wir die Störung herausfiltern können, sondern welchen Sinn wir darin finden.

Fotos: Omar Zaki
Komprimat

Komprimat

⦿ Ausstellung


Linus Fritz (Backnang)


Komprimat

LED Panels, Acrylglas, 2025

In den unterschiedlichsten Branchen werden Entscheidungen, die uns als Individuen direkt betreffen, auf der Grundlage von Algorithmen, also Datensätzen und deren statistischen Mustern getroffen.

Die interaktive Installation „Komprimat“ zeigt, wie KI unsere Wahrnehmung von Identität neu ausrichtet. Der Betrachter wird zunächst von der Installation aufgenommen und dann in einem Prozess über drei verschiedene Ebenen hinweg komprimiert: Von realistisch über abstrakt bis zu nicht mehr als Mensch erkennbar. Der Betrachter wird anschließend mit seiner komprimierten Version im System gespeichert.

Indem „Komprimat“ die algorithmische Komprimierung am Körper des Nutzers visualisiert, macht es den Identitätsverlust greifbar und regt zur kritischen Reflexion darüber an, wie künstliche Intelligenz unser Verständnis davon prägt, wer wir sind.

Shitty Robots

Shitty Robots

Wiese der Medienkunst (map)

⦿ Wiese der Medienkunst, hinter dem abraxas

AB 8 JAHRE


ANMELDUNG

SA und SO Nachmittag (für Kinder): Jede Stunde 7 Teilnehmer*innenplätze - meldet euch vor Ort für einen Platz an

FR und DO Abend (für Erwachsene): 90 min WORKSHOP: Anmeldung beim kidslab: Anmeldelink folgt


KIDSLAB AUGSBURG


Shitty robots!

(ab 8 Jahre)

Wir basteln Roboter aus Schrott, altem Spielzeug und allem, was lustig klappert, wackelt oder blinkt. Mit Motoren, Zahnrädern und viel Fantasie erwecken wir sie zum Leben – egal, ob sie elegant fahren oder einfach nur umfallen. Zum Abschluss treten unsere verrückten Maschinen beim großen Robo-Battle gegeneinander an – ganz nach den legendären Hebocon-Regeln: Wer am schönsten scheitert, gewinnt!

Hebocon – Shitty Robots  ist ursprünglich in Japan entstanden – als Wettbewerb für alle, die keine Ahnung von Robotik haben, aber trotzdem Roboter bauen wollen. Der Begriff “Heboi” stammt aus dem Japanischen und kann grob als “minderwertig” oder “schlecht gemacht” übersetzt werden. Das Ziel ist nicht, den perfekten Hightech-Roboter zu erschaffen, sondern das Gegenteil: möglichst schiefe, lustige, absurde, aus Schrott gebaute Maschinen, die sich irgendwie bewegen – und am Ende gegeneinander „kämpfen“. Das ist herrlich chaotisch, kreativ und voller Humor – und genau das lieben Kinder und Jugendliche daran. Es geht um Improvisation, Teamarbeit und um das kreative Denken, das in echten Ingenieur:innen steckt – nur eben auf die spaßige Art.

 

Foto: Irmel Stumm-Sondermann


 
Tüfteln mit Licht

Tüfteln mit Licht

Wiese der Medienkunst (map)

⦿ Wiese der Medienkunst, hinter dem abraxas
zu den Öffnungszeiten der Ausstellung

AB 8 JAHRE

keine Anmeldung nötig, kommt einfach vorbei


KIDSLAB AUGSBURG


TÜFTELN MIT LICHT

(ab 8 Jahre)

Es braucht nur LEDs, eine Knopfzelle, etwas Fingergeschick, Geduld und Kreativität: Schnapp dir einen unserer Bausätze und bau dir ein Lichtobjekt.



 
GamesLab

GamesLab

Wiese der Medienkunst (map)

⦿ Wiese der Medienkunst, hinter dem abraxas
zu den Öffnungszeiten der Ausstellung

AB 8 JAHRE

keine Anmeldung nötig, kommt einfach vorbei


KIDSLAB AUGSBURG


GamesLab

Eine Maus sammelt Käse und muss dabei der Katze entwischen. Eine fliegende Untertasse bringt Zutaten durch eine chaotische Küche. Billardkugeln prallen nach berechneten Winkeln und Kräften von der Bande ab. Alle diese Spiele haben Schülerinnen und Schüler selbst entwickelt, und auf der Medienkunstwiese kann man sie spielen.

Entstanden sind sie im GamesLab des Augsburger KidsLab. Seit 2024 haben dort mehr als 1.500 Schülerinnen und Schüler aus allen Schularten in eintägigen Workshops eigene Spielideen entwickelt und mit Scratch umgesetzt, die meisten ohne jede Vorerfahrung. Wer wollte, konnte danach weiterbauen und das eigene Spiel zum Augsburger GamesPreis einreichen.

Auf der Medienkunstwiese verlassen ausgewählte Preisträgerspiele den kleinen Bildschirm. Sie werden großformatig projiziert und über einen riesigen Controller im Retro-Stil gesteuert. 

Die Station stellt eine einfache Frage: Was entsteht, wenn Kinder digitale Medien nicht nur nutzen, sondern selbst gestalten?


 
MARS!

MARS!

Wiese der Medienkunst (map)

⦿ Ausstellung UND Max59


ZKM Karlsruhe: ZKM | Hertzlab

Dan Wilcox (Projektidee und Projektleitung)// Tina Lorenz (Ausstellungskonzept und Szenografie)// Mira Hirtz (Kuratorische Beratung)// Anne Däuper (Technische Projektleitung)// Technisches Team: Martin Mangold, Claudius Böhm, Raphael Dobler, Mirco Fraß, Gregor Gaissmaier, Christof Hierholzer, Martin Schläfke, Morris Schmidt, Marc Schütze, Tobias Zilly// Grafische Gestaltung: studio +fronczek// Und die Mitglieder der Red Dust Society.


MARS!

Was wäre, wenn wir die Mars-Besiedelung nicht den Superreichen überlassen, sondern als gemeinschaftliches, demokratisches Projekt angehen würden? Was würden wir tun, wenn wir noch einmal von vorn anfangen könnten?

In 2026 fliegen wir gemeinsam zum Mars, um die Erde zu retten. In der Konzept-Ausstellung MARS! stellen wir die Ergebnisse und Ideen der fünf Prototypen-Workshops aus, die zeigen, dass eine Mars-Besiedelung und das, was wir auf einer klimaveränderten Erde bräuchten, nicht so weit auseinanderliegen. Die Ausstellung präsentiert fünf Prototypen, die gemeinsam mit Bürgerwissenschaftler:innen der Red Dust Society in den Bereichen Habitat, Mental Health, Food, Governance und Resource Management entwickelt wurden. Besucher:innen sind eingeladen, die Ausstellung aktiv mitzugestalten und eigene Ideen beizusteuern – denn alle Fähigkeiten, die wir für eine demokratische Mars-Siedlung brauchen, sind auch hier auf der Erde nötig, um resiliente Gesellschaften zu schaffen.

Im Projekt MARS! – Mobilizing Awareness for Resilient Societies! hat das ZKM | Hertzlab als Zukunftsabteilung des ZKM genau dieses Gedankenexperiment gewagt. Statt auf einer brennenden Erde zurückzubleiben und zuzusehen, wie die Reichen in rote Gefilde aufbrechen, haben wir den Mars zu einem Projekt für uns alle gemacht. In fünf Prototypen-Workshops haben Wissenschaftler:innen und Citizen Scientists als Red Dust Society gemeinsam gestaltet und ausprobiert, wie die Mars-Migration aussehen könnte. Im Laufe des Projekts wird deutlich: Alle Fähigkeiten, die wir für ein Überleben auf dem Mars bräuchten, sind auch hier auf der Erde nötig, um uns auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Und so fliegen wir letztlich zum Mars, um die Erde zu retten, mit dem Wissen und den Werkzeugen, die wir brauchen, um schon heute mit einer besseren Gesellschaft anzufangen.



Foto: Micha Reinke

 
Booboos: Elektronischer Streichelzoo

Booboos: Elektronischer Streichelzoo

Wiese der Medienkunst (map)

⦿ Wiese der Medienkunst, hinter dem abraxas
zu den Öffnungszeiten der Ausstellung

keine Anmeldung nötig, kommt einfach vorbei


ZKM KARLSRUHE: TINA LOREnz (Leitung ZKM Hertzlab)


BOOBOOS: elektronischer STREICHELZOO

Ist es lebendig oder tut es nur so?

Flauschig, neugierig und ein bisschen künstlich:
Im Foyer des ZKM zieht eine ganz besondere Tierart ein – die Booboos, zehn interaktive Robotermeerschweinchen, die auf Berührung und Ansprache reagieren. Familien mit Kindern, aber auch Erwachsene ohne Begleitung, sind herzlich eingeladen, diese ungewöhnlichen kleinen Wesen kennenzulernen!

Im Streichelzoo warten die Booboos darauf, gekuschelt, beobachtet und erforscht zu werden. Doch hinter dem verspielten Erlebnis steckt eine große Frage: Ist das lebendig – oder tut es nur so?

Lernen, staunen, hinterfragen

Ob sprechendes Spielzeug, smarte Assistenten oder lernfähige Maschinen – immer mehr technische Gegenstände wirken heute „lebendig“. Der Elektronische Streichelzoo lädt Besucher:innen dazu ein, genau hinzuschauen und zu erleben, wie empathisch unsere Beziehung zu Maschinen jetzt schon ist.

Gemeinsam mit den Booboos lässt sich auf einfache Weise entdecken, wie Maschinen auf Menschen reagieren können, und was den Unterschied zwischen echtem Leben und programmiertem Verhalten ausmacht. So wird auch für Kinder verständlich, worum es bei Themen wie Künstlicher Intelligenz, Empathie und Verantwortung geht.

Zukunft zum Anfassen

Das Projekt regt zum Nachdenken an:
Können Roboter Tiere oder soziale Kontakte ersetzen?
Können sie Gesellschaft spenden – etwa in Pflegeheimen?
Und: Wollen wir das überhaupt?


 
GROUND STUDIES FOR PILOTS

GROUND STUDIES FOR PILOTS

abraxas Theater (map)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, THEATER
Do, 29.10.26, 19.30 und Fr, 30.10.26, 20.15


PANDELIS DIAMANTIDES (ZYPERN)


GROUND STUDIES FOR PILOTS

(GRUNDSTUDIEN ODER BODENUNTERSUCHUNGEN FÜR PILOTEN)

„Ground Studies for Pilots“ begann mit einem Handbuch für die Pilotenausbildung und dessen Navigationssprache: Präzision, Messung und das Bestreben, unter instabilen Bedingungen die Orientierung zu bewahren. Pandelis Diamantides überträgt dieses technische Vokabular in einen existenziellen Kontext: Herzschlag, Atem und andere biometrische Daten werden zum Material für ein generatives System, in dem sich Klang, bewegtes Bild und Licht ständig neu ordnen. Anstatt den Flug zu veranschaulichen, verweilt die Performance an der Schwelle vor dem Abflug: einem Zustand der Vorbereitung, der Ungewissheit und der gesteigerten Aufmerksamkeit. Sie befasst sich mit der Orientierungsfindung, wenn Wahrnehmung, Identität und Handlungsfähigkeit zunehmend von technologischen Systemen beeinflusst werden. Menschliche Verletzlichkeit wird nicht als Schwäche betrachtet, sondern als entscheidendes Element der Bewältigung einer ungewissen Zukunft.



Shitty Robots (für Erwachsene)

Shitty Robots (für Erwachsene)

Wiese der Medienkunst (map)

⦿ Wiese der Medienkunst, hinter dem abraxas

Do, 29.10. und Fr, 30.10., je 20.00 - 21.30 UHR
und den ganzen Samstag und Sonntag Nachmittag


ANMELDUNG

SA und SO Nachmittag (für Kinder ab 8 Jahre): Jede Stunde 7 Teilnehmer*innenplätze - meldet euch vor Ort für einen Platz an

—> FR und DO Abend (für Erwachsene): 90 min WORKSHOP: Anmeldung beim kidslab: Anmeldelink


KIDSLAB AUGSBURG


Shitty robots!

Wir basteln Roboter aus Schrott, altem Spielzeug und allem, was lustig klappert, wackelt oder blinkt. Mit Motoren, Zahnrädern und viel Fantasie erwecken wir sie zum Leben – egal, ob sie elegant fahren oder einfach nur umfallen. Zum Abschluss treten unsere verrückten Maschinen beim großen Robo-Battle gegeneinander an – ganz nach den legendären Hebocon-Regeln: Wer am schönsten scheitert, gewinnt!

Hebocon – Shitty Robots  ist ursprünglich in Japan entstanden – als Wettbewerb für alle, die keine Ahnung von Robotik haben, aber trotzdem Roboter bauen wollen. Der Begriff “Heboi” stammt aus dem Japanischen und kann grob als “minderwertig” oder “schlecht gemacht” übersetzt werden. Das Ziel ist nicht, den perfekten Hightech-Roboter zu erschaffen, sondern das Gegenteil: möglichst schiefe, lustige, absurde, aus Schrott gebaute Maschinen, die sich irgendwie bewegen – und am Ende gegeneinander „kämpfen“. Das ist herrlich chaotisch, kreativ und voller Humor – und genau das lieben Kinder und Jugendliche daran. Es geht um Improvisation, Teamarbeit und um das kreative Denken, das in echten Ingenieur:innen steckt – nur eben auf die spaßige Art.

 

Foto: Irmel Stumm-Sondermann


 
FÜHRUNG: lab tour

FÜHRUNG: lab tour

Treffpunkt: Foyer/Kasse (map)

⦿ Ausstellung

DO, 29.10.2026, 20.30 UHR // FR, 30.10.2026, 20.00 UHR und 21.00 UHR // SA, 31.10.2026, 15.00 UHR, 16.00 UHR und 20.00 UHR // SO, 2.11.2025, 13.00 UHR und 14.00 UHR


Führung durch Die Ausstellung

Das Festivalteam nimmt Euch mit durch die Ausstellung, zeigt die Highlights und beleuchtet die Themen des Festivals!

Dauer: ca. 45 Minuten


Bitte anmelden unter lab30@augburg.de

INSTRUMENTS

INSTRUMENTS

abraxas Theater (map)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, THEATER
Do, 29.10.26, 21.30 und Fr, 30.10.26, 19.00


SEA SAN (BERLIN): HYE YOUNG SIN, sebastian von der heide


INSTRUMENTS

Die Performance „Instruments“ des Improvisationsduos Sea San basiert auf einer Sammlung von klanggebenden Objekten und Instrumenten, die von Alltagsgegenständen wie Fahrradklingeln bis hin zu elektronischen Klangquellen wie Summern reichen. Diese über die Bühne verteilten Elemente verwandeln den Aufführungsraum in eine veränderbare Klangumgebung.

Durch aufmerksames Zuhören und improvisatorischen Austausch passen die beiden Performer*innen das Setup kontinuierlich an und gestalten die räumliche und klangliche Konfiguration in Echtzeit neu. Anstatt eine feste instrumentale Hierarchie darzustellen, schlägt das Werk ein verteiltes Klangsystem vor. In diesem überschneiden sich akustische, mechanische und elektronische Klangquellen durch Bewegung im Raum, Interaktion und räumliche Neuordnung.



Fotos: Leon Seidel
PREISVERLEIHUNG – AWARD SHOW

PREISVERLEIHUNG – AWARD SHOW

abraxas Theater (map)

⦿ ABRAXAS THEATER, SOMMESTR. 30
Sa, 31.10.2026, 19.00 UHR


öffentliche Verleihung der awards

Unter allen Exponaten wird von einer Fachjury der lab award (1.000 €) vergeben. Gesponsert von Everllence.

Eine Kinderjury kürt dieses Jahr den kids’ choice award, der mit großzügiger Unterstützung von MEHR MUSIK! und der Stabsstelle Kulturelle Bildung 500 € umfasst.

Das Publikum kann bis einschließlich Samstagnachmittag (17 Uhr) für sein Lieblingsexponat abstimmen, der Publikumspreis ist mit 500 € dotiert.

Erstmals wird dieses Jahr auch der U19 award für die jungen Medienkünstlerinnen und Medienkünstler auf der Wiese der Medienkunst vergeben.

 
INSTRUMENTS

INSTRUMENTS

abraxas Theater (map)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, THEATER
Do, 29.10.26, 21.00 und Fr, 30.10.26, 19.00


SEA SAN (BERLIN): HYE YOUNG SIN, sebastian von der heide


INSTRUMENTS

Die Performance „Instruments“ des Improvisationsduos Sea San basiert auf einer Sammlung von klanggebenden Objekten und Instrumenten, die von Alltagsgegenständen wie Fahrradklingeln bis hin zu elektronischen Klangquellen wie Summern reichen. Diese über die Bühne verteilten Elemente verwandeln den Aufführungsraum in eine veränderbare Klangumgebung.

Durch aufmerksames Zuhören und improvisatorischen Austausch passen die beiden Performer*innen das Setup kontinuierlich an und gestalten die räumliche und klangliche Konfiguration in Echtzeit neu. Anstatt eine feste instrumentale Hierarchie darzustellen, schlägt das Werk ein verteiltes Klangsystem vor. In diesem überschneiden sich akustische, mechanische und elektronische Klangquellen durch Bewegung im Raum, Interaktion und räumliche Neuordnung.



Fotos: Leon Seidel
Shitty Robots (für Erwachsene)

Shitty Robots (für Erwachsene)

Wiese der Medienkunst (map)

⦿ Wiese der Medienkunst, hinter dem abraxas

Do, 29.10. und Fr, 30.10., je 20.00 - 21.30 UHR
und den ganzen Samstag und Sonntag Nachmittag


ANMELDUNG

SA und SO Nachmittag (für Kinder ab 8 Jahre): Jede Stunde 7 Teilnehmer*innenplätze - meldet euch vor Ort für einen Platz an

—> FR und DO Abend (für Erwachsene): 90 min WORKSHOP: Anmeldung beim kidslab: Anmeldelink


KIDSLAB AUGSBURG


Shitty robots!

Wir basteln Roboter aus Schrott, altem Spielzeug und allem, was lustig klappert, wackelt oder blinkt. Mit Motoren, Zahnrädern und viel Fantasie erwecken wir sie zum Leben – egal, ob sie elegant fahren oder einfach nur umfallen. Zum Abschluss treten unsere verrückten Maschinen beim großen Robo-Battle gegeneinander an – ganz nach den legendären Hebocon-Regeln: Wer am schönsten scheitert, gewinnt!

Hebocon – Shitty Robots  ist ursprünglich in Japan entstanden – als Wettbewerb für alle, die keine Ahnung von Robotik haben, aber trotzdem Roboter bauen wollen. Der Begriff “Heboi” stammt aus dem Japanischen und kann grob als “minderwertig” oder “schlecht gemacht” übersetzt werden. Das Ziel ist nicht, den perfekten Hightech-Roboter zu erschaffen, sondern das Gegenteil: möglichst schiefe, lustige, absurde, aus Schrott gebaute Maschinen, die sich irgendwie bewegen – und am Ende gegeneinander „kämpfen“. Das ist herrlich chaotisch, kreativ und voller Humor – und genau das lieben Kinder und Jugendliche daran. Es geht um Improvisation, Teamarbeit und um das kreative Denken, das in echten Ingenieur:innen steckt – nur eben auf die spaßige Art.

 

Foto: Irmel Stumm-Sondermann


 
FÜHRUNG: lab tour

FÜHRUNG: lab tour

Treffpunkt Foyer/Kasse (map)

⦿ Ausstellung

DO, 29.10.2026, 20.30 UHR // FR, 30.10.2026, 20.00 UHR und 21.00 UHR // SA, 31.10.2026, 15.00 UHR, 16.00 UHR und 20.00 UHR // SO, 2.11.2025, 13.00 UHR und 14.00 UHR


Führung durch Die Ausstellung

Das Festivalteam nimmt Euch mit durch die Ausstellung, zeigt die Highlights und beleuchtet die Themen des Festivals!

Dauer: ca. 45 Minuten


Bitte anmelden unter lab30@augburg.de

GROUND STUDIES FOR PILOTS

GROUND STUDIES FOR PILOTS

abraxas Theater (map)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, THEATER
Do, 29.10.26, 19.30 und Fr, 30.10.26, 20.15


PANDELIS DIAMANTIDES (ZYPERN)


GROUND STUDIES FOR PILOTS

(GRUNDSTUDIEN ODER BODENUNTERSUCHUNGEN FÜR PILOTEN)

„Ground Studies for Pilots“ begann mit einem Handbuch für die Pilotenausbildung und dessen Navigationssprache: Präzision, Messung und das Bestreben, unter instabilen Bedingungen die Orientierung zu bewahren. Pandelis Diamantides überträgt dieses technische Vokabular in einen existenziellen Kontext: Herzschlag, Atem und andere biometrische Daten werden zum Material für ein generatives System, in dem sich Klang, bewegtes Bild und Licht ständig neu ordnen. Anstatt den Flug zu veranschaulichen, verweilt die Performance an der Schwelle vor dem Abflug: einem Zustand der Vorbereitung, der Ungewissheit und der gesteigerten Aufmerksamkeit. Sie befasst sich mit der Orientierungsfindung, wenn Wahrnehmung, Identität und Handlungsfähigkeit zunehmend von technologischen Systemen beeinflusst werden. Menschliche Verletzlichkeit wird nicht als Schwäche betrachtet, sondern als entscheidendes Element der Bewältigung einer ungewissen Zukunft.



FÜHRUNG: lab tour

FÜHRUNG: lab tour

Treffpunkt: Foyer/Kasse (map)

⦿ Ausstellung

DO, 29.10.2026, 20.30 UHR // FR, 30.10.2026, 20.00 UHR und 21.00 UHR // SA, 31.10.2026, 15.00 UHR, 16.00 UHR und 20.00 UHR // SO, 2.11.2025, 13.00 UHR und 14.00 UHR


Führung durch Die Ausstellung

Das Festivalteam nimmt Euch mit durch die Ausstellung, zeigt die Highlights und beleuchtet die Themen des Festivals!

Dauer: ca. 45 Minuten


Bitte anmelden unter lab30@augburg.de

Dialogue de l'ombre déformé

Dialogue de l'ombre déformé

St. Thaddäus (map)

⦿ ST. THADDÄUS, ULMER STR. 63
Fr, 30.10.26, 21.15


ADRIAN LUDWIG (AUGSBURG), TIMM KORNELIUS (DE,CH)


Dialogue de l'ombre déformé

„Dialogue de l’ombre déformé“ ist eine offene Musikperformance für Fagott, Mehrkanal-Elektronik und ein mit RAVE trainiertes KI-Modell. Ausgangspunkt ist Pierre Boulez’ „Dialogue de l’ombre double“, dessen Idee des musikalischen Selbstgesprächs hier in die Gegenwart übertragen wird: Der fixe Tonband-Schatten wird zu einem lernenden, dynamischen Gegenüber. In der etwa 30-minütigen Performance treten Fagott und KI zunächst als klar getrennte Stimmen auf. Nach und nach übernimmt das Modell, das u.a. mit Aufnahmen des Fagotts trainiert wurde, die Rolle des Schattens: Es reagiert in Echtzeit, formt um, spiegelt oder widerspricht dem Instrument. Aus einem linearen Dialog entsteht ein instabiles Geflecht aus Imitation, Konfrontation und Koexistenz.

Mit jeder Aufführung verändert sich das System weiter und fordert den Fagottisten Timm Kornelius zu neuen musikalischen Entscheidungen heraus.

Foto: Adrian Ludwig

mit freundlicher Unterstützung der Stabsstelle Kulturelle Bildung und MEHR MUSIK!

 
Strings entangled

Strings entangled

St. Thaddäus (map)

⦿ ST. THADDÄUS, ULMER STR. 63
Sa, 31.10.26, 21.30


LEON ECKARD, HYUNJEONG PARK (Korea, De)


STRINGS ENTANGLED

In der Duo-Performance „Strings Entangled“ treffen Gayageum (koreanische Zither) und E-Gitarre mit Elektronik (Supercollider) aufeinander. Die koreanische Musikerin Hyunjeong Park und der deutsche Medienkünstler Leon Eckard koppeln die Instrumente durch selbstentwickelte Algorithmen zu einem interaktiven System. Sie beeinflussen sich sowohl auf akustischer als auch auf digitaler Ebene kontinuierlich gegenseitig, ohne dabei ihre kulturelle Identität zu verlieren. Kontaktmikrofone, Echtzeit-Signalverarbeitung und algorithmische Prozesse ermöglichen es, Klangentscheidungen zwischen analogem Spiel und generativen Strukturen auszuhandeln. So entstehen offene, nicht-hierarchische Klangräume, die von Echtzeitinteraktion, Differenz und Annäherung geprägt sind.

Fotos: Matthias London

Seltsame Erden

Seltsame Erden

Bühne in der Halle (map)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, BÜHNE IN DER GROSSEN HALLE
Fr, 30.10.26, 22.00


CnZsMr (AUGSBURG)


SELTSAME ERDEN

„Seltsame Erden“ ist ein Mix aus Komposition und Improvisation auf einem Eurorack Modular-Synthesizer. Das modulare Instrument besteht aus etwa 50 Modulen, die in sechs Stimmen aufgeteilt sind. Alle Stimmen können unabhängig voneinander gespielt werden, sind aber tonal und rhythmisch (weitgehend) aufeinander abgestimmt. Dazu gliedert sich eine polyphone Stimme.

Vorkomponierte, absolute oder abstrakte Musik trifft auf Improvisation, v.a. durch Effekte. Mit dem farbig beleuchteten hexagonalen Keyboard mit 250 Tasten können unterschiedlichste Stimmungen und Skalen gespielt werden.

 „Seltsame Erden“ bezieht auf die sogenannten Seltenen Erden, die in der Natur gar nicht so selten sind, dafür aber oft seltsame Eigenschaften haben. Ähnlich ist es für Künstler Christian Z. Müller mit elektronischer Musik, v.a. wegen der fast atomaren Zusammensetzung des modularen Synthesizers.

The cost of connection

The cost of connection

abraxas Theater (map)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, THEATER
Fr, 30.10.26, 22.30 und Sa, 31.10.26, 19.30


PORTRAIT XO (BERLIN, USA)


THE COST OF CONNECTION

„The Cost of Connection“ ist eine audiovisuelle Live-Performance von Portrait XO, die sonifizierte Daten und visuelle Elemente zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) miteinander verbindet.

Ziel des Projekts ist es, gesellschaftlich relevante Daten auf expressive Weise erfahrbar zu machen und so den öffentlichen Austausch über ethische Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit anzuregen. Die datenbasierte Performance versteht sich als Hommage an die sich rasant verschärfenden Herausforderungen, denen unser Planet infolge des Klimawandels gegenübersteht. Durch die Verbindung von verklanglichten Daten und visuellen Elementen lädt die Performance das Publikum zu einer intensiven Erfahrung ein, die Raum für Reflexion und kritisches Denken eröffnet.



Fotos: Michael Reinecke, WAIC Shanghai, Catherine Heath (Noema Magazine)
WORKSHOP: Löten, Strom und Sound – Elektronik zum Anfassen

WORKSHOP: Löten, Strom und Sound – Elektronik zum Anfassen

Wiese der Medienkunst (map)

⦿ Wiese der Medienkunst, hinter dem abraxas
Sa, 31.10.26, 14.00 - 17.00 UHR

AB 10 JAHRE

MIT VORANMELDUNG UND WORKSHOPTICKET


DAS HABiTAT e.V. AUGSBurg


LÖTEN, STROM UND SOUND – ELEKTRONIK ZUM ANFASSEN

Dieser Workshop verbindet Elektronik-Grundlagen, Löten und Musik in einem Projekt, das man sehen und hören kann. Am Ende habt ihr eine selbst gelötete Platine gebaut, die tatsächlich Töne erzeugt – und versteht dabei genau, warum sie das tut.

So funktioniert's

Der Workshop ist in vier Blöcke gegliedert. Jeder Block startet mit einer kurzen Theorieeinheit von höchstens 15 Minuten – danach geht's sofort zurück an die Platine. Jede*r arbeitet im eigenen Tempo, und die Reihenfolge der Stationen ist frei wählbar. Am besten funktioniert der Workshop in Teams von zwei bis drei Personen – das erhöht den Lerneffekt und macht einfach mehr Spaß.

Die Stationen im Überblick:

Widerstände – Farbcodes lesen, Werte messen und verstehen, warum ausgerechnet ein Widerstand über die Tonhöhe entscheidet. Praxis: alle Pad-Widerstände löten.

Stromversorgung – Spannung, Strom und der geschlossene Stromkreis, dazu Kondensatoren und ihre Polung. Praxis: Versorgungszweig löten, wahlweise mit 9-V-Batterie oder USB-C.

Ton & Frequenz – Was Frequenz mit Tonhöhe zu tun hat und wie aus einem elektrischen Signal Schall wird. Praxis: 555-Timer und Verstärkerstufe löten, Lautsprecher anschließen.

An wen richtet sich der Workshop?

An alle Interessierten ab 10 Jahren.

Was du mitbringen solltest:

    • Interesse und Bereitschaft, das Löten an einer echten Platine zu lernen

    • Geduld und Durchhaltevermögen, falls es anfangs kniffliger ist als gedacht

    • Teamfähigkeit – und gerne eine Freundin oder einen Freund zum Mitmachen

Vorkenntnisse sind nicht nötig. Alles, was ihr braucht, ist Neugier und Lust, selbst Hand anzulegen!


 
WORKSHOP: Gießbert – Der Sprechende Blumentopf

WORKSHOP: Gießbert – Der Sprechende Blumentopf

Wiese der Medienkunst (map)

⦿ Wiese der Medienkunst, hinter dem abraxas
So, 1.11.26, 13.00 - 16.00 UHR

AB 12 JAHRE

MIT VORANMELDUNG UND WORKSHOPTICKET


DAS HABiTAT e.V. AUGSBurg


Gießbert – Der Sprechende Blumentopf

Stell dir vor, deine Topfpflanze sagt dir, wenn sie Durst hat! In unserem Kurs lernst du, wie man mit etwas Elektronik den Feuchtegrad der Erde misst, in Zahlen umwandelt und per WLAN aufs Smartphone schickt.

Ohne Löten, ohne Vorkenntnisse. Du lernst Grundlagen in Messen, Elektronik und Programmieren, sammelst erste Erfahrung mit Datenübertragung im Netz – und nimmst am Ende deinen eigenen netzwerkfähigen Bodenfeuchtesensor mit nach Hause.

Laptop oder Smartphone können mitgebracht werden, sind aber keine Voraussetzung.

 
Mourning Heat

Mourning Heat

abraxas Theater (map)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, THEATER
Sa, 31.10.26, 15.00 und 17.30


BON KIM (BREMEN)


MOURNING HEAT

„Mourning Heat“ ist eine performative Installation, die sich anhand von Wärme mit Verlust und Wandel auseinandersetzt. Im Zentrum steht ein „Trauerinstrument“, das thermoakustische Klänge erzeugt, wenn sich die Wärme ausdehnt und die Luft in den von den Teilnehmenden gehaltenen Keramikröhren in Bewegung versetzt. Jeder Teilnehmende kann seinen eigenen Trauerklang finden, der sich zu einer kollektiven Resonanz entwickelt, die durch die aufsteigende Wärme verstärkt wird. Dieser Klang erinnert an Abschiedsrituale und symbolisiert das Entlassen der Verstorbenen in den Himmel. In einer Zeit, in der Trauer oft auf das Wesentliche reduziert wird, bietet „Mourning Heat“ einen erweiterten Raum der Trauer als körperliche Erfahrung, die durch Klang, Wärme und Resonanz über die Sprache hinausgeht.


FÜHRUNG: lab tour

FÜHRUNG: lab tour

Treffpunkt: Foyer/Kasse (map)

⦿ Ausstellung

DO, 29.10.2026, 20.30 UHR // FR, 30.10.2026, 20.00 UHR und 21.00 UHR // SA, 31.10.2026, 15.00 UHR, 16.00 UHR und 20.00 UHR // SO, 2.11.2025, 13.00 UHR und 14.00 UHR


Führung durch Die Ausstellung

Das Festivalteam nimmt Euch mit durch die Ausstellung, zeigt die Highlights und beleuchtet die Themen des Festivals!

Dauer: ca. 45 Minuten


Bitte anmelden unter lab30@augburg.de

ARTIST TALK: Lucca Vitters

ARTIST TALK: Lucca Vitters

Halle (map)

⦿ ABRAXAS, SOMMESTR. 30 - HALLE
SA, 31.10.2026, 15.00 UHR


© Omar Zaki

IM GESPRÄCH MIT LUCCA VITTERS (BREMEN)

Luca Vitters ist Medienkünstler und Entwickler und erforscht emergente Phänomene, indem er mit Code Wahrscheinlichkeitsräume schafft. Seine generativen Entitäten leben im Internet, manifestieren sich in physischen Installationen und durchstreifen reale Oberflächen mittels Projektionen.

Er hat zum ersten Mal von etwas namens „Creative Coding“ in einem gleichnamigen Kurs erfahren, den er während seiner Zeit an der NYU besucht hat. Danach hat er seine erste interaktive Installation für den Markenfilm Space in Hamburg realisiert. Nach einer Ausstellungstour durch die Schweiz und dem Erwerb seines BSc in Medieninformatik hat er die letzten Jahre damit verbracht, an der Hochschule für Künste in Bremen Mediensysteme zu studieren und damit zu experimentieren. Dort hat er sein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen und den MA in Digitalen Medien erworben.

Vor kurzem ist er dem Zentrum für Kollektivkultur e.V. beigetreten, um einen neuen Veranstaltungsort, den NEU BAU, als Raum für Subkultur in Bremen zu etablieren.

Beim lab.30 präsentiert er seine Arbeit RAUSCHEN.

FÜHRUNG: lab tour

FÜHRUNG: lab tour

Treffpunkt: Foyer/Kasse (map)

⦿ Ausstellung

DO, 29.10.2026, 20.30 UHR // FR, 30.10.2026, 20.00 UHR und 21.00 UHR // SA, 31.10.2026, 15.00 UHR, 16.00 UHR und 20.00 UHR // SO, 2.11.2025, 13.00 UHR und 14.00 UHR


Führung durch Die Ausstellung

Das Festivalteam nimmt Euch mit durch die Ausstellung, zeigt die Highlights und beleuchtet die Themen des Festivals!

Dauer: ca. 45 Minuten


Bitte anmelden unter lab30@augburg.de

Mourning Heat

Mourning Heat

abraxas Theater (map)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, THEATER
Sa, 31.10.26, 15.00 und 17.30


BON KIM (BREMEN)


MOURNING HEAT

„Mourning Heat“ ist eine performative Installation, die sich anhand von Wärme mit Verlust und Wandel auseinandersetzt. Im Zentrum steht ein „Trauerinstrument“, das thermoakustische Klänge erzeugt, wenn sich die Wärme ausdehnt und die Luft in den von den Teilnehmenden gehaltenen Keramikröhren in Bewegung versetzt. Jeder Teilnehmende kann seinen eigenen Trauerklang finden, der sich zu einer kollektiven Resonanz entwickelt, die durch die aufsteigende Wärme verstärkt wird. Dieser Klang erinnert an Abschiedsrituale und symbolisiert das Entlassen der Verstorbenen in den Himmel. In einer Zeit, in der Trauer oft auf das Wesentliche reduziert wird, bietet „Mourning Heat“ einen erweiterten Raum der Trauer als körperliche Erfahrung, die durch Klang, Wärme und Resonanz über die Sprache hinausgeht.


The cost of connection

The cost of connection

abraxas Theater (map)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, THEATER
Fr, 30.10.26, 22.30 und Sa, 31.10.26, 19.30


PORTRAIT XO (BERLIN, USA)


THE COST OF CONNECTION

„The Cost of Connection“ ist eine audiovisuelle Live-Performance von Portrait XO, die sonifizierte Daten und visuelle Elemente zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) miteinander verbindet.

Ziel des Projekts ist es, gesellschaftlich relevante Daten auf expressive Weise erfahrbar zu machen und so den öffentlichen Austausch über ethische Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit anzuregen. Die datenbasierte Performance versteht sich als Hommage an die sich rasant verschärfenden Herausforderungen, denen unser Planet infolge des Klimawandels gegenübersteht. Durch die Verbindung von verklanglichten Daten und visuellen Elementen lädt die Performance das Publikum zu einer intensiven Erfahrung ein, die Raum für Reflexion und kritisches Denken eröffnet.



Fotos: Michael Reinecke, WAIC Shanghai, Catherine Heath (Noema Magazine)
FÜHRUNG: lab tour

FÜHRUNG: lab tour

Treffpunkt: Foyer/Kasse (map)

⦿ Ausstellung

DO, 29.10.2026, 20.30 UHR // FR, 30.10.2026, 20.00 UHR und 21.00 UHR // SA, 31.10.2026, 15.00 UHR, 16.00 UHR und 20.00 UHR // SO, 2.11.2025, 13.00 UHR und 14.00 UHR


Führung durch Die Ausstellung

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Dauer: ca. 45 Minuten


Bitte anmelden unter lab30@augburg.de

Daughter Produkt

Daughter Produkt

abraxas Theater (map)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, THEATER
Sa, 31.10.26, 20.30


DAUGHTER PRODUKT: Performance by Emerge + Patricia


Bei »Daughter Produkt« treffen Heinrich Mueller und Patricia auf Gäste aus Augsburg und darüber hinaus. Es entsteht ein genreverschmelzender, rhythmischer Fluss aus Ideen und Stimmungen der verschiedenen Künstler. Anstatt sich auf ein einziges Genre festzulegen, schöpft der Sound aus Techno und elektroakustischer Komposition, zeitgenössischer Kunstmusik und Jazz, je nach Hintergrund der Mitwirkenden, deren Besetzung oder gesampelte Beiträge von Titel zu Titel variieren können, um Routine zu vermeiden. Diese Einflüsse dienen eher als Bezugspunkte, als stilistische Regeln und ermöglichen es der Musik, fließend zwischen rhythmischen Ideen, Texturen und Stimmungen zu wechseln.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler am Projekt DAUGHTER PRODUKT: Eva Welz, Djonni Laser, Marius Lindenberg, Frederic Pierce Warnecke, Patricia, Federico Leocata, Emerge, Gerald Fiebig, Barbara Mayer, Beatrice Ottman, Heinrich Mueller, Badan, Girisha Fernando


hardwear

hardwear

abraxas Theater (map)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, THEATER
Sa, 31.10.26, 22.30


SEWICIDE FT. LICIA LUMEN (MÜNCHEN)


HARDWEAR

Wie klingt eine Naht? Mit „hardwear“ erforschen SEWICIDE gemeinsam mit Licia Lumen das klangliche Potenzial textiler Technologien. Stephanie Müller spielt die Nähmaschine als Rhythmus- und Klanginstrument, Klaus Erika Dietl das eigens entwickelte pinke Doppelspinnrad. Licia Lumen übersetzt die entschlüsselten Klänge in Bildgewebe. Im Zentrum steht encrypted embroidery: Stickereien und Nähte werden als codierte Information verstanden, die sich mithilfe eines selbst entwickelten Textilscanners in Echtzeit in Klänge übersetzen lässt. So entstehen haptische Klänge, sogar noch um eine neue Ebene erweitert: Textile Oberflächen werden selbst zu Speichermedien und Klangträgern. Zwischen Handwerk, elektronischer Musik, Medientechnologie und Performance entsteht ein poetischer Dialog, in dem Stoffe, Garne und Maschinen ihre eigene Stimme entwickeln.


Fotos: Florian Freund, Viktor Veress, Peter A. Pfaff, Klaus Erika Dietl, Stephanie Müller; mit Maske von Carina Shoshtary
FÜHRUNG: lab tour

FÜHRUNG: lab tour

Treffpunkt: Foyer/Kasse (map)

⦿ Ausstellung

DO, 29.10.2026, 20.30 UHR // FR, 30.10.2026, 20.00 UHR und 21.00 UHR // SA, 31.10.2026, 15.00 UHR, 16.00 UHR und 20.00 UHR // SO, 2.11.2025, 13.00 UHR und 14.00 UHR


Führung durch Die Ausstellung

Das Festivalteam nimmt Euch mit durch die Ausstellung, zeigt die Highlights und beleuchtet die Themen des Festivals!

Dauer: ca. 45 Minuten


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LIVRES! LIVRES! LIVRES! – BÜCHER! BÜCHER! BÜCHER!

LIVRES! LIVRES! LIVRES! – BÜCHER! BÜCHER! BÜCHER!

abraxas Theater (map)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, THEATER
So, 01.11.2026, 13.30-15.30 (mit Vorstellung der Kuratorin) und 14.30-15.30


MARIE-PIERRE BONNIOL (FR, BERLIN)


LIVRES! LIVRES! LIVRES! – BÜCHER! BÜCHER! BÜCHER!

Ein Programm mit experimentellen Kurzfilmen und Künstlervideos, entwickelt von der französischen Künstlerin und Kuratorin Marie-Pierre Bonniol.

 In Form von neun sehr kurzen Filmen offenbaren sich Bücher als Karten, Fan-Zeitschriften, Handbücher, Blätterwerk, Bibliotheken, Signaturen und Animationen – in zahlreichen Sprachen, aber auch in der Stille.

 In diesem Programm springen Fische aus Büchern, Blumen wachsen zwischen den Seiten, Texte werden in Computerfenstern geschrieben, Kinder gestalten eine neue Karte ihres Stadtviertels, Zeichnungen und Bücher werden lebendig.

 Ein poetisches, fröhliches und spielerisches Programm für Jung und Alt!


Fotos: Elena Duque, Camille Goujon, Marie-Pierre Bonniol, Sylvie Chan, Dorothée Billard, Ewa Smyk, Jean-Michel Bouhours, Lei Lei
FÜHRUNG: lab tour

FÜHRUNG: lab tour

Treffpunkt: Foyer/Kasse (map)

⦿ Ausstellung

DO, 29.10.2026, 20.30 UHR // FR, 30.10.2026, 20.00 UHR und 21.00 UHR // SA, 31.10.2026, 15.00 UHR, 16.00 UHR und 20.00 UHR // SO, 2.11.2025, 13.00 UHR und 14.00 UHR


Führung durch Die Ausstellung

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Dauer: ca. 45 Minuten


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ARTIST TALK: Linus Fritz und Tom Henkel

ARTIST TALK: Linus Fritz und Tom Henkel

Ballettsaal (map)

⦿ ABRAXAS, SOMMESTR. 30 - BALLETTSAAL
SO, 01.11.2026, 15.00 UHR


IM GESPRÄCH MIT LINUS FRITZ (BACKNANG)

Mit dem stetigen Fortschritt von KI wächst auch die Fähigkeit von Algorithmen, den Menschen wahrzunehmen, zu interpretieren, zu kategorisieren und letztlich zu komprimieren. Algorithmische Vorhersagen über Individuen sollen Menschen, die in gesellschaftlichen Bereichen wie Banking, Gesundheitswesen oder Verwaltung arbeiten, beim Treffen von Entscheidungen unterstützen. Diese Vorhersagen basieren auf großen Datensätzen anderer Personen, aus denen Algorithmen kollektive Muster ableiten und mit individuellen Daten abgleichen. Dabei entsteht eine statistische Form von Identität, die vom individuellen Selbstbild abweicht und nicht beeinflussbar ist. Gleichzeitig werden Vorurteile verstärkt, da Algorithmen mit festen Kategorien und den Voreingenommenheiten ihrer Entwickler arbeiten.

Linus Fritz hat an der DHBW Ravensburg Mediendesign studiert. Er ist multidisziplinärer Designer und arbeitet experimentell, generativ und mit unkonventionellen Technologien um außergewöhnliche digitale und räumliche Erfahrungen zu erschaffen.

Beim lab.30 präsentiert er seine Arbeit Komprimat.


IM GESPRÄCH MIT TOM HENKEL (AUGSBURG)

Gestaltung ist das Feld, das Tom Henkel fasziniert und antreibt. Eine künstlerische Schulausbildung legte die Grundlage, eine Berufsausbildung zum Mediengestalter schärfte sie handwerklich und technisch. Das Studium der Interaktiven Medien an der Technischen Hochschule Augsburg, das er 2026 als Bachelor of Arts abgeschlossen hat, eröffnete ihm die Möglichkeit, Gestaltung auch abstrakt zu denken und sich mit unterschiedlichsten Darstellungsformen auseinanderzusetzen.

Heute arbeitet er als Design Engineer in Augsburg und bewegt sich fließend zwischen Design, Technologie und Kunst. Dabei nutzt er bewusst den Unterschied der Disziplinen: Design versteht er als Werkzeug zur Lösung konkreter Herausforderungen, Kunst als Möglichkeit, Fragen offenzulegen, Perspektiven zu verschieben und Reflexion anzustoßen.

Sein besonderes Interesse gilt gesellschaftlichen Themen und den Mechanismen, die unser Zusammenleben prägen. Sie bilden den Ausgangspunkt seiner Projekte und bestimmen Form, Medium und Methode ihrer Umsetzung.

Beim lab.30 präsentiert er seine Arbeit reality, by algorithm.


Shitty Robots – Schaukampf

Shitty Robots – Schaukampf

abraxas Theater (map)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, THEATER
So, 01.11.2026, 16.00UHR


KIDSLAB Augsburg


Shitty Robots - der kampf

Auf die Plätze, fertig, los! Die Shitty Robots betreten die Theaterbühne und präsentieren ihre Superpowers. Die fahrenden Kunstwerke sind im Workshop mit dem kidslab entstanden und treten im fairen Wettkampf gegeneinander an.

Zuschauer*innen herzlich willkommen!

Foto: Irmel Stumm-Sondermann