⦿ Ausstellung
Daniel meeh (Luzern, schweiz)
La Metà
2026La Metà bringt Menschen in Kontakt und ist eine partizipative Installation über Begegnung.
Besucher:innen tippen eine Frage ein — irgendetwas, das sie wirklich bechäftigt: „67?“ oder „Können Städte gerecht sein?“.
Ein Sprachmodell antwortet mit einer kurzen Gegen-Aussage: keine Antwort und keine Widerlegung, die andere Hälfte des Gedankens — die Perspektive, die die Frage ausgeschlossen hat. Dazu vergibt La Metà eines von vierzehn geometrischen Symbolen, das die Art der Frage codiert.
Frage, Gegen-Aussage und Symbol werden live auf ein Thermolabel gedruckt und auf eine Flasche geklebt, die die Besucher:innen in Händen halten.
Der Titel spielt mit meta und metà — italienisch für „die Hälfte“ und “das Ziel”. Wer bei jemandem ein verwandtes Symbol entdeckt, teilt schon etwas, bevor ein Wort gefallen ist. Das Label liefert den Gesprächseinstieg. La Metà erzeugt einen Vorwand.
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LA METÀ
2026
La Metà is a participatory installation about encounters.
Visitors type in a question—anything that’s really on their mind: “67?” or “Can cities be fair?”
A language model responds with a brief counter-statement: neither an answer nor a rebuttal, but the other half of the thought—the perspective that the question excluded. In addition, La Metà assigns one of fourteen geometric symbols that encodes the nature of the question.
The question, counter-statement, and symbol are printed live onto a thermal label and put on a bottle, which visitors can keep.
The title plays on “meta” and “metà”—Italian for “half” and “goal.” Anyone who spots a related symbol on someone else already shares something before a word has been spoken. The label provides a conversation starter. La Metà creates a pretext.