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Strings entangled

Strings entangled

⦿ ST. THADDÄUS, ULMER STR. 63
Sa, 31.10.26, 21.30


LEON ECKARD, HYUNJEONG PARK (Korea, De)


STRINGS ENTANGLED

In der Duo-Performance „Strings Entangled“ treffen Gayageum (koreanische Zither) und E-Gitarre mit Elektronik (Supercollider) aufeinander. Die koreanische Musikerin Hyunjeong Park und der deutsche Medienkünstler Leon Eckard koppeln die Instrumente durch selbstentwickelte Algorithmen zu einem interaktiven System. Sie beeinflussen sich sowohl auf akustischer als auch auf digitaler Ebene kontinuierlich gegenseitig, ohne dabei ihre kulturelle Identität zu verlieren. Kontaktmikrofone, Echtzeit-Signalverarbeitung und algorithmische Prozesse ermöglichen es, Klangentscheidungen zwischen analogem Spiel und generativen Strukturen auszuhandeln. So entstehen offene, nicht-hierarchische Klangräume, die von Echtzeitinteraktion, Differenz und Annäherung geprägt sind.

Fotos: Matthias London

The cost of connection (Kopie)

The cost of connection (Kopie)

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, BÜHNE IN DER GROSSEN HALLE
Fr, 30.10.26, 22.30 und Sa, 31.10.26, 19.30


PORTRAIT XO (BERLIN, USA)


THE COST OF CONNECTION

„The Cost of Connection“ ist eine audiovisuelle Live-Performance von Portrait XO, die sonifizierte Daten und visuelle Elemente zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) miteinander verbindet.

Ziel des Projekts ist es, gesellschaftlich relevante Daten auf expressive Weise erfahrbar zu machen und so den öffentlichen Austausch über ethische Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit anzuregen. Die datenbasierte Performance versteht sich als Hommage an die sich rasant verschärfenden Herausforderungen, denen unser Planet infolge des Klimawandels gegenübersteht. Durch die Verbindung von verklanglichten Daten und visuellen Elementen lädt die Performance das Publikum zu einer intensiven Erfahrung ein, die Raum für Reflexion und kritisches Denken eröffnet.



Fotos: Michael Reinecke, WAIC Shanghai, Catherine Heath (Noema Magazine)
hardwear

hardwear

⦿ KULTURHAUS ABRAXAS, BÜHNE IN DER GROSSEN HALLE
Sa, 31.10.26, 22.15


SEWICIDE FT. LICIA LUMEN (MÜNCHEN)


HARDWEAR

Wie klingt eine Naht? Mit „hardwear“ erforschen SEWICIDE gemeinsam mit Licia Lumen das klangliche Potenzial textiler Technologien. Stephanie Müller spielt die Nähmaschine als Rhythmus- und Klanginstrument, Klaus Erika Dietl das eigens entwickelte pinke Doppelspinnrad. Licia Lumen übersetzt die entschlüsselten Klänge in Bildgewebe. Im Zentrum steht encrypted embroidery: Stickereien und Nähte werden als codierte Information verstanden, die sich mithilfe eines selbst entwickelten Textilscanners in Echtzeit in Klänge übersetzen lässt. So entstehen haptische Klänge, sogar noch um eine neue Ebene erweitert: Textile Oberflächen werden selbst zu Speichermedien und Klangträgern. Zwischen Handwerk, elektronischer Musik, Medientechnologie und Performance entsteht ein poetischer Dialog, in dem Stoffe, Garne und Maschinen ihre eigene Stimme entwickeln.


Fotos: Florian Freund, Viktor Veress, Peter A. Pfaff, Klaus Erika Dietl, Stephanie Müller; mit Maske von Carina Shoshtary