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⦿ ABRAXAS, SOMMESTR. 30 - BALLETTSAAL
SO, 02.11.2025, 15.00 UHR


Timo Holzmann (Augsburg)

Der aus Augsburg stammende Künstler Timo Holzmann studiert Interactive Media an der Technischen Hochschule Augsburg und arbeitet als freiberuflicher Fotograf.

Sein Schwerpunkt liegt auf Prototyping und Creative Coding mit Soft- und Hardware. Besonders fasziniert ihn die Verbindung moderner Medientechniken mit physischer Präsenz. Durch seine Ausbildung als Mechaniker und sein früheres Maschinenbaustudium bringt er handwerkliches Know-how und technisches Verständnis in die Gestaltung und den Bau interaktiver Installationen ein.

Im artist talk spricht Timo Holzmann über seine Arbeit Life in kinetics , die das ganze lab.30 über die Besuchenden im Ballettsaal nahezu zum Tanzen bewegt.


Leon Eckard (Berlin)

Leon Eckard untersucht in seiner künstlerischen Praxis die Logik und Unlogik der Systeme, in denen wir leben. Ausgehend von biologischen und psychologischen Strukturen wie Körper und Geist erweitert er seinen Fokus auf soziale Systeme und kulturelle Verflechtungen.

Seine Arbeiten – interaktive Installationen, selbstgebaute Instrumente, Workshops und Live-Performances – entstehen meist mit Open-Source-Software, eigens entwickelter Elektronik und gefundenen Objekten. Dabei versteht er Kunst nicht als statisches Objekt, sondern als offenes System, das auf Umwelt, Teilnehmende und sich selbst reagiert.

Für ihn ist Kunst ein Experimentierfeld zur Erkundung unserer Welt und zur Neubestimmung der Grenzen zwischen Subjekt, Objekt und Umgebung.

Außerdem spricht Leon Eckard im Artist Talk über seine Arbeit Der Bewusstseinsautomat , die beispielsweise über das Thema Autorschaft in Zeiten von KI reflektiert.


nathalie gebert (bremen)

Nathalie Gebert ist Medienkünstlerin, Creative Technologist und Forscherin. In ihrer künstlerisch-technologischen Praxis konzipiert und entwickelt sie Installationen, die sich mit New Materialism und den Beziehungen zwischen Technologie und organischem Leben auseinandersetzen.

[New Materialism ist ein theoretischer Ansatz, der materielle Dinge nicht als passive Objekte, sondern als aktive Mitgestalter von Prozessen und Bedeutungen versteht.]

Mit experimentellen Methoden erforscht sie neue Formen der inter- und intraspezifischen Kommunikation und verbindet individuelle Eigenschaften, Geschichte und Potenziale von Materialien.

Als Mitbegründerin und Mitherausgeberin des Magazins href zine schafft sie Räume für den Austausch über Techno-Feminismus, Netzwerke und technoide Naturen. Sie hat einen Bachelor- und Masterabschluss in Digital Media von der Hochschule für Künste Bremen.

Beim diesjährigen Lab.30 stellt Nathalie Gebert ihr Werk Anthofluid vor, über welches sie auch im Artist Talk reden wird.