BUT DOES IT RUN LINUX?

BUT DOES IT RUN LINUX?

⦿ Ausstellung


BUT DOES IT RUN LINUX?

FRANZISKA SCHNEIDER (AUGSBURG):

We program them, they execute. And then there's something about Ones and Zeros. But what do computers actually do with all those bits? What does it mean for a machine to compute? This 0.1 Hz serial adder brings a tiny but essential excerpt of elemental computer logic and key aspects of a processor's inner workings to a human scale. It does not run Linux, but marbles – see them rolling.

BUT DOES IT RUN LINUX?

FRANZISKA SCHNEIDER (AUGSBURG):

 Wir programmieren sie, sie führen aus. Und irgendwas war da noch mit Einsen und Nullen. Aber was tun Computer wirklich mit all den Bits? Was bedeutet es für eine Maschine, etwas zu berechnen? Das serielle 0,1-Hz-Addierwerk von Franziska Schneider bringt einen kleinen, aber essenziellen Ausschnitt elementarer Computerlogik sowie einige zentrale Aspekte des inneren Aufbaus von Prozessoren in einen menschlichen Maßstab.



MEDIALER WALD

MEDIALER WALD

⦿ Ausstellung


WALDBADEN 2.0!

 GOR MARGARYAN (KIEL):

With the help of digitization and animation, we are able to shape the world of tomorrow. The development of new technologies enabled people to perfectly reproduce entire cities as well as their natural environment. In contrast, human everyday life in nature does not seem to be accessible to many people today. Has the virtual form of nature's reception already replaced the real perception of the original habitat?

WALDBADEN 2.0!

 GOR MARGARYAN (KIEL):

Der natürliche Wald ist ein besonderer Raum, der zugleich offen, aber auch geschlossen ist. Die lab30-Gäste begegnen in dieser Arbeit dem Naturphänomen Wald in einer medialen Rauminstallation. Mittels verschiedener Licht- sowie Tonebenen entstehen auf dem Dachboden mehrere winzige Räume – ein medial inszenierter Wald, der versucht, das Naturerlebnis nachempfindbar macht. Mit dem Anspruch, der in der digitalisierten Welt allseitigen Ent- und Verfremdung vom ursprünglichen Naturerlebnis etwas
entgegenzusetzen.


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HERTZ

HERTZ

⦿ Ausstellung


ALICE STRUNKMANN-MEISTER (AUGSBURG/MUNICH):

Alice Strunkmann-Meister uses the old technique of „Cyanotypie“ for her work „Hertz“. So it’s possible to visualize recurring movements. She’s able to catch invisible virbrations, to modelling them and then to project them with the help of a laser at a projection screen. Her project “Hertz” was built during a residency at perte de signal in Montréal (CA).

ALICE STRUNKMANN-MEISTER (AUGSBURG/MÜNCHEN):

Wir Menschen sind umgeben von zyklischen, sich wiederholenden Prozessen. Seien es die Bewegungen von Sternen und Planeten, die Bewegungen der Lunge, die dem Leben durch das Ein- und Ausatmen täglich einen Takt gibt, oder das Auf und Ab eines Blattes, das auf dem Wasser schwimmt. »Hertz« ist eine Sammlung solcher Bewegungen. Hierfür verwendet die Künstlerin einen Gyroskop-Sensor, der Richtungsänderungen erfasst. In Alltagssituationen zeichnet sie damit sich wiederholende Vorgänge auf: Die Bewegung des Fußes beim Gehen oder das Schwingen einer Pflanze im Wind. Ein Computerprogramm überträgt die daraus gewonnenen Messungen in ein grafisches Modell. Eine Leinwand, die sich um ihre eigene Achse dreht, sowie ein UV-Laser, der sich auf und ab neigt, bilden dieses Modell kreisförmig ab. Zur Darstellung wird eine alte fotografische Drucktechnik, die Cyanotypie, verwendet: Eine lichtempfindliche Lösung wird auf die Leinwand aufgetragen. Der Kontakt des Laserstrahls mit dieser Lösung setzt einen chemischen Prozess in Gang, der die blaue Färbung der Leinwand bewirkt.»Hertz« entstand im Rahmen einer Residency bei perte de signal in Montréal (CA).


SCHREIB BITTE WIEDER BALD, ICH WARTE JEDEN TAG AUF POST

SCHREIB BITTE WIEDER BALD, ICH WARTE JEDEN TAG AUF POST

⦿ Ausstellung


ASTRID DOBER (AT), ILONA STUETZ (BERLIN):

Schreib bitte wieder bald, ich warte jeden Tag auf Post (Please write again soon, I wait every day for mail) centers around the idea that postcards are more and more replaced by other – digital and less personal – communication tools. These tools are changing ways of interpersonal interaction, and are at the same time also a result of changes in interpersonal interaction and relations. In the installation visitors are invited to send old postcards to themselves. The postcards that are being used for this have been collected at flea markets and thrift stores and are telling stories of their own, of their time, of their former author and recipients. After readdressing a postcard, the new recipients can either choose to interpret the story as being addressed to them, or they can remove their address label and reconnect the original author and the person who the card was originally addressed to.

ASTRID DOBER (AT), ILONA STUETZ (BERLIN):

Mit dem Einzug der Digitalisierung und der Abschaffung der Roaming-Gebühren verliert das traditionelle Kommunikationsmedium Postkarte mehr und mehr an Bedeutung. Warum die Post bemühen, wenn man doch über das Internet quasi in Echtzeit Urlaubserinnerungen teilen kann? Mit ihrer herrlich analogen Installation hauchen die Künstlerinnen alten Postkarten und ihren Geschichten wieder Leben ein: Die lab30-Gäste sind eingeladen, die Karten zu etikettieren und in einen Postkasten zu werfen.


illustworkspace.wordpress.com

www.fancystories.at

THEODORE

THEODORE

⦿ Ausstellung


INTERAKTIVE INSTALLATION

 IVAN IOVINE (FRANKFURT A. M.):

Theodore is an interactive installation capable to write sentimental letters based only on image content. The main idea underlying this project is to find out if machines are able to understand feelings, context and generate intimate and confidential letters that express human-like sentiments using only pictures as input. For this purpose, several machine learning frameworks are used in the field of facial expression detection, landscape recognition and text generation.

INTERAKTIVE INSTALLATION

 IVAN IOVINE (FRANKFURT A. M.):

»Theodore« schreibt Briefe, deren Inhalte nur auf Bildern basieren. Die zentrale Idee des Projekts ist es, herauszufinden, ob Maschinen in der Lage sind, Gefühle zu verstehen und intime, vertrauliche Botschaften zu erzeugen. Das System fordert Sie auf, ein Bild mit dem Betreff des Briefes hochzuladen. In einem zweiten Schritt geben Sie Ihren Namen, den Namen Ihrer Lieben und die Art der Beziehung ein. Anschließend beginnt das System mit der Bildanalyse und bringt einen individuellen Brief zu Papier.


WWW.ITISALLABOUTI.COM

YEAR EIGHT

YEAR EIGHT

⦿ STUDIOBÜHNE IM JUNGEN THEATER

FR, 25.10. 19.45 UHR, 21.30 UHR UND 22.45 UHR

DAUER: 10 MINUTEN


EXPERIMENTELLER VIOLINAUTOMAT

KARL F. GERBER (MUNICH):

Between sound sculpture, tradition, robotics, real-time, visualization, physical computing, composition, acoustic electronica, algorithms, analog ... More polyrhythmic than sweet string sound, three independent string bows. A unique piece with Old School electronics. Fascinating inventions: Re-Tuning while playing, string percussion. Or: Steampunk, retro-futurism, authenticity in the digital world.

EXPERIMENTELLER VIOLINAUTOMAT

KARL F. GERBER (MÜNCHEN):

Ein Kurz-Konzert zwischen Klangskulptur, Tradition, Robotik, Echtzeit, Visualisierung, Physical Computing, Komposition, akustischer Electronica und Algorithmen. Mit seinem Violinautomat präsentiert Karl F. Gerber eher Polyrhythmik mit drei unabhängigen Streichbögen als süßlichen Streicherklang. Ein echtes Unikat mit Old-School-Elektronik. Authentischer Geigenklang in der digitalen Welt!


WWW.KARLFGERBER.DE

WWW.ROBOTERJAZZ.DE

NUMBER OF LIFE

NUMBER OF LIFE

⦿ Ausstellung


LIHONG LIAO (CN/FR):

The performance « Number of life » will be played every day at 11:11 am by the artist. The instrument used is an abacus, it keeps its old caricature as a very ancient Chinese machine, but it is revisited with the combination of wood and various materials to give it a contemporary touch. This abacus is entirely made to the proportion of its creator. The artist uses this abacus to calculate her till receipts, producing a series of sounds. After the performance, at the moment the artist leaves, a video starts. After this protocole, the spectators can « play » the abacus.

LIHONG LIAO (CN/FR):

Seit der Mensch die Zahlen erfand, wird unser Leben von ihnen bestimmt. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie doch mal Ihre Kontoauszüge – oder Ihre Supermarkt- Quittungen! Lihong Liao aus der Partnerstadt Bourges sammelt all ihre Kassenzettel und addiert sie auf einem selbst gebauten Abakus, den sie genau an ihre Körpergröße angepasst hat. Die Klänge, die die Rechenmaschine dabei macht, ergeben ein Musikstück. Nach der Aufführung durch die Künstlerin darf auch das Publikum auf dem Recheninstrument spielen. Der Abakus steht für die Jahrtausende lange Geschichte der Mathematik (und des Geldes). Durch die Kombination aus traditionellen und modernen Materialien, die Lihong Liao für ihr Modell verwendet, schlägt sie die Brücke in unsere digitale Gegenwart. Schließlich ist ein »Computer« doch auch nichts anderes als ein Rechner.


RE:BEL

RE:BEL

⦿ Ausstellung


HAVING AN OPINION - LISTENING TO AN OPINION

LINA RIECK / HELENA DIETZ-RÖTHLINGSHÖFER (SALZWEDEL/ BURGWINDHEIM):

Voice your opinions, utter them, whisper them, say them out loud. As long as you speak up. It’s beneficial for us to say things, but we do not always do it. For fear of discussion, confrontation and uncertainty, we like to keep our thoughts to ourselves. Rebellion, of whatever kind, always starts with an impulse. With our project we want to create the opportunity to give that impulse.

MEINUNG HABEN – MEINUNG HÖREN

 LINA RIECK / HELENA DIETZ-RÖTHLINGSHÖFER (SALZWEDEL/ BURGWINDHEIM):

Dinge auszusprechen tut uns gut, doch wir machen es nicht immer. Aus Angst behalten wir unsere Gedanken gerne für uns. Rebellion aber, egal welcher Art, startet immer mit einem Anstoß. Den liefern die beiden Künstlerinnen mit »Re:Bel«: Jeder kann in eine Flüstertüte die eigene Meinung zu einem bestimmten Thema äußern. An anderem Ort kann man sich die Kommentare der anderen in Ruhe anhören, ungefiltert und ohne Wertung, aber doch zeichnet sich nach und nach ein Stimmungsbild ab.


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COMPRSD-ADS

COMPRSD-ADS

⦿ Ausstellung


ADVERTISEMENT AGAINST ADVERITSEMENT

 LUCAS PARIS (QUÉBEC, CA):

comprsd-ads is a sculpture of cinetic light, a structure that opens and closes on itself. LED panels in movement, used worldwide as a support for ads, face each other creating an absurd situation where we are no more the main onlookers. The light reflects itself, the publicity addresses publicity.

The artist, here engineer of the absurd, looks to express a perceptual suffocation in a saturation of air, volume and minds by advertising and marketing.

WERBUNG GEGEN WERBUNG

 LUCAS PARIS (QUÉBEC, CA):

Lucas Paris hat eine bewegliche Skulptur erschaffen, eine Arbeit, die sich selbst öffnet und schließt. Dabei werden zwei LED-Paneele (wie man sie als Werbetafeln kennt) gegenübergestellt. Das Licht der Paneele wird reflektiert, Werbung trifft auf Werbung. Die Überflutung unserer Umgebung und unserer Sinne durch Werbebotschaften wird damit buchstäblich »gegen sich selbst gerichtet«. Das Publikum wird von der Werbung nicht manipuliert, sondern kann sie als ästhetisches Schauspiel von außen betrachten.


WWW.LUCASPARIS.CA

FIELD

FIELD

⦿ Ausstellung


MARLENE REISCHL (AT):

Field is a light installation combining fluorescent tubes and Tesla coils. It utilizes the coils’ high-voltage fields to illuminate surrounding tubes without the use of physical power connections. As the coils wander across the sculpture their electrical fields activate the tubes nearby, stimulating the trapped gas to create gently flowing movements of light. The lack of wiring and the seemingly organic animation of the light induce a surreal, eerie scenery. Adapting a basic principle of physics, the installation becomes self-contained and is given a new level of artistic integrity that creates an uncanny, poetic situation.

LEUCHTEN OHNE STROMANSCHLUSS

 MARLENE REISCHL (AT):

 »Field« ist eine Lichtinstallation, die Leuchtstoffröhren und Tesla-Spulen kombiniert. Die Hochspannungsfelder der Spulen bringen die Röhren zum Leuchten, ganz ohne die Verwendung von Stromanschlüssen. Während sich die Spulen über die Skulptur bewegen, aktivieren ihre elektrischen Felder die Röhren und regen das eingeschlossene Gas dazu an, sanfte, fließende Lichtbewegungen zu erzeugen.


I LOVE YOU / I HATE YOU_TDS

I LOVE YOU / I HATE YOU_TDS

⦿ Ausstellung


MATHIEU ZURSTRASSEN (BE):

A Micro-computer records the tweets posted by the current President of the United-States on one hand and by a "Love Quotes" tweeter account on the other. Every 25 seconds, on and off from both sides, a digital voice reads the Tweets to two beakers containing cooked rice. The automated installation has a duration of thirty days and tries to reproduce the famous rice experiment of the self proclaimed Dr Masaru Emoto.

MATHIEU ZURSTRASSEN (BE):

1980 legte der selbsternannte »Doktor« Masaru Emoto gleiche Portionen von gekochtem Reis in zwei Behälter. Auf den ersten schrieb er »Danke«, auf den anderen »Du Idiot«. Kinder lasen den Text jeden Tag vor. Nach 30 Tagen war der Reis im »Danke«-Behälter kaum verändert, der andere wurde schwarz. Diese Arbeit geht ähnlich vor: Ein Computer sammelt Tweets des US-Präsidenten, aber auch eines »Love Quotes«-Twitter-Accounts. Alle 25 Sekunden liest eine Stimme die Tweets den beiden Bechern mit gekochtem Reis vor. Was wird passieren?


 MATHIEUZURSTRASSEN.COM


TRANSPOSITION RODS

TRANSPOSITION RODS

⦿ Ausstellung


 PASCALE LEBLANC LAVIGNE (QUÉBEC, CA):

Via simple mechanical processes, Pascale LeBlanc Lavigne creates imprecise kinetic and sonic artworks that hence explore the matter to which pressures are applied. Despite the precariousness of their assembling, these pieces are conceived with the intention of managing to generate forms the bare a poetic echo in a transitory state which stretches between creation and destruction.

This poetry is thus amplified by the elusive movement of the machine that comes to life despite all.  With the intention of producing unexpected phenomena, LeBlanc Lavigne harness the  fragility and the flexibility of several recuperated or industrial materials such as copper rods, paper or fragile pieces of wood. Unlike an industrial machinery, the elements are linked in a totally artisanal perhaps even flippant way. In doing so, the structures are unstable, sometimes short-lived, and their movements are potentially unpredictable. It is precisely this instability that creates the event in the venues where the assembling comes to life. The uncertain rhythms of movement and sound, linked to the raw esthetics of the components, intensify the random even dangerous effect of her creations.  Thus Pascale LeBlanc Lavigne wishes her work to echo the indetermination of things and of the world in motion.

KLANGKUNSTWERKE IN MINIATUR

 PASCALE LEBLANC LAVIGNE (QUÉBEC, CA):

Aus Kupferstangen, Papier, Holzstückchen und anderem Recycling-Material baut Pascale LeBlanc Lavigne ihre beweglichen, klingenden Kunstwerke. Die empfindlichen Apparaturen bewegen sich oft unvorhersehbar und nicht selten am Rande des Zusammenbruchs. Je nachdem, wie viel Druck auf sie ausgeübt wird, können sich die mechanischen Konstrukte ganz unterschiedlich verhalten. Gerade, weil sie so »launisch« sind, entfalten die Werke eine ganz eigene Poesie und wirken in ihrem Schwebezustand fast lebendig.


PROTEUS 2.0

PROTEUS 2.0

⦿ Ausstellung


PIERRE CUTELLIC (FR/CH), MARIA SMIGIELSKA (PL/CH):

Proteus is an experiment that modulates metal material patterns with the use of a computational mixture of both human and machine intelligences. The installation depicts an experiment run at Ars Electronica Festival 2018 that exposed visitors to visual experience of ever changing ferrofluid patterns while recording their real time neural signals through a BCI. This implicit interaction resulted in material stabilisation process over the time of an experiment.

project partners:: Creative Robotics, UfG Linz; CAAD, ETH Zurich fabrication collaboration: Daniel Nikles, project sponsors: SMC CEE, supermagnete 

     

MENSCH UND MASCHINE MODELLIEREN MATERIAL

 PIERRE CUTELLIC (FR/CH), MARIA SMIGIELSKA (PL/CH):

 »Proteus 2.0« ist eine Installation, in der man magnetische Flüssigkeiten mit menschlicher und maschineller Intelligenz ineinem geschlossenen Kreislauf steuern kann. Über ein Interface auf ihrem Kopf können die Besucherinnen und Besucher in Interaktion mit dem Material treten und werden Zeugen eines individuellen, langanhaltenden visuellen Erlebnisses. Ihr eigener Blick erzeugt neuronale Signale in Echtzeit, die weitergegeben werden und die entstehenden Muster wiederum beeinflussen. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit: Creative Robotics, UfG Linz; CAAD, ETH Zurich fabrication collaboration: Daniel Nikles, project sponsors: SMC CEE, supermagnete    



SUMMONING SIGNALS

SUMMONING SIGNALS

⦿ Ausstellung


RUBY PROVARD BLANCHARD (QUÉBEC, CA):

Summoning Signals is an interactive piece played on a SEGA Dreamcast. Each player successively takes care of a solar panel installation in order to receive cryptic transmission from unknown locations. The well-being of the systems depends on each player interactions and will affect the quality of the received messages. Every received transmission is logged, forming an evolving tale of strange gestures.

RUBY PROVARD BLANCHARD (QUÉBEC, CA):

»Summoning Signals« ist ein interaktives Stück, das auf einer SEGA-Dreamcast- Konsole gespielt wird. Ziel ist es, Nachrichten von unbekannten Orten einzufangen. Damit das funktioniert, müssen die Spielerinnen und Spieler sich um eine Solar-Anlage kümmern. Die Interaktion beeinflusst den Zustand des Gesamtsystems – und damit die Qualität der empfangenen Nachrichten. Die Botschaften werden gespeichert und bilden nach und nach eine sich fortschreibende Geschichte voller seltsamer Begebenheiten.



STRÖME

STRÖME

⦿ Ausstellung


SOPHIE BUSAM (AUGSBURG):

The work, Ströme is a multimodal installation that visualizes and auditively interprets the behavior of currents and electrons in an electric circuit. The installation allows you to see what is going on in a power cable when current flows through it. This is made possible through a total of 240 LED lights which show the flowing current. The recipient is able to control the current by moving.

ELEKTRONEN IM KREISLAUF

 SOPHIE BUSAM (AUGSBURG):

Die Arbeit »Ströme« ist eine multimodale Installation, die das Verhalten von Strömen und Elektronen in einem Stromkreis visualisiert und hörbar macht. Durch die Installation sehen Sie, was sich in einem Stromkabel abspielt, wenn Strom fließt. Dies wird mithilfe von insgesamt 240 LED-Lichtern möglich, welche den Stromfluss darstellen. Durch Bewegungen sind Sie in der Lage, die Installation zu steuern und die Spannung zu regeln.


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THE DIY EXPERIENCE

THE DIY EXPERIENCE

⦿ Ausstellung


NTERACTIVE INSTALLATION

ALEXANDER BUERS (KÖLN):

in this interactive installation, the artist focuses the topic of “Do-it-yourself”. There are a lot of advantages, but also disadvantages going on with do-it-yourself. It’s often cheaper, better and also faster. But there’s of course also the possibility to fail. In the area of art it’s often associated with freedom and autonomy

During „The DiY Experience “you’ll take a seat at a chair, that is able to move around. Then you’ll drive by different objects and stories, that all focus on the topic of “Do-it-yourself“.

INTERAKTIVE INSTALLATION

ALEXANDER BUERS (KÖLN):

Einleuchtend erscheinen die Vorzüge des Selbermachens. Günstiger, besser, schneller. Die Parole »Tu es selbst!« eröffnet jedoch zugleich auch neue Möglichkeitsräume des Scheiterns und der Frustration. Nicht zwangsläufig löst sich das Versprechen, jeder könne es schaffen, auch ein. Während Dilettantinnen und Hobbyisten oft an den Hürden der eigenen Unkenntnis scheitern, hat sich das Selbermachen in der Kunst längst als Standard etabliert und wird mit Unabhängigkeit und Autonomie assoziiert. Die Bereitschaft, sich stets neue Fähigkeiten und Methoden anzueignen, mündet dabei schnell in ein selbstausbeuterisches und zeitraubendes Duell zwischen großer Ambition und mangelnder Befähigung. »The Do-it-yourself Experience« manövriert die lab30-Gäste auf eigens entwickelten beweglichen Gartenstühlen vorbei an Objekten und Geschichten, die sich der Ökonomie des Selbermachens widmen.


F 18W T8 G13 865

F 18W T8 G13 865

⦿ STUDIOBÜHME IM JUNGEN THEATER

DO, 24.10. 20.15 UHR, 21.30 UHR UND 23.30 UHR

DAUER: CA. 10 MINUTEN


DAWID LIFTINGER (KÖLN):

F 18W T8 G13 865 is a highly concentrated audio visual performance with a self built instrument. Through a digital interface, Arduino and relays, fluorescent tubes are turned on and off. The sound and noise produced by the tubes are recorded and without manipulation amplified. A high pitch sound from the starters and a low hum from the ballast. What you see is what you hear, and what you hear is what you see.

LEUCHTSTOFFRÖHREN AUF DER BÜHNE

 DAWID LIFTINGER (KÖLN):

In seiner hochkonzentrierten audiovisuellen Performance mit selbstgebautem Instrument arbeitet Dawid Liftinger über die digitale Schnittstelle Arduino und dazugehörige Relais mit Leuchtstoffröhren, die ein- und ausgeschaltet werden. Die erzeugten Geräusche werden abgenommen und (ohne Manipulation) verstärkt wiedergegeben. Was man sieht, ist was man hört, und was man hört, ist was man sieht.



GUIDO MÖBIUS

GUIDO MÖBIUS

⦿ CLUBBÜHNE IM JUNGEN THEATER

FR, 25.10. 24 UHR

DAUER: 60 MINUTEN


CLUBCONCERT

 GUIDO MÖBIUS (BERLIN):

With the help of no more than his guitar, a trumpet and a whole battery of serially connected effects, Möbius creates a rather noisy live version of his music. With a twinkle in his eye, he creates coarse funk or piles up driving beats until they become walls of sounds. In these performances, Möbius’ skill for melodies and his soft spot for polyrhythms come to the fore. Tightly organized arrangements alternate with passages of excessive improvisation.

CLUBKONZERT

 GUIDO MÖBIUS (BERLIN):

 In seinen Livekonzerten entwirft Guido Möbius nur mit Gitarre, Stimme, Trompete und einer Batterie von in Reihe geschalteten Effektgeräten eine hyperaktive Clubvariante seiner Musik. Unvorhersehbar mutiert etwa ein ausuferndes Techno-Funk-Stück zur Lärmwand, um dann vielleicht von einer A-cappella-Passage oder Acid-Bassline abgelöst zu werden. Straff organisierte Arrangements und ausschweifende improvisierte Passagen wechseln sich ab.



LOOPIN’ LAB

LOOPIN’ LAB

⦿ CLUBBÜHNE IM JUNGEN THEATER

SA, 26.10. 24 UHR


CLUBCONCERT

LOOPIN’LAB (MUNICH):

„The two musicians seem like a blend of Gyro Gearloose and the Mad Hatter. And even the bandname says: This is about a laboratory…” (SZ)

Loopin’Lab takes us back to the times of steam engines: pumping rhythms, hammers hitting a wheel rim, and the steamfunk machine “Ghost” meet virtuosic Blues- and Rock-guitars and catchy songwriting – experimental and innovative, but still great to dance to. And always served with a good pinch of humor.

CLUB KONZERT

 LOOPIN’LAB (MÜNCHEN):

Die beiden Allround-Musiker Saschmo Bibergeil und Michael »dimjon« Cramer bilden gemeinsam mit ihrer Steamfunk-Maschine »Ghost« und einer Menge Werkzeug das Trio Loopin’ Lab. Die Combo versetzt uns zurück in das Zeitalter der Dampfmaschinen: Stampfende Rhythmen, Bohrmaschinen, Hammer auf Felge und der mechanische Automat »Ghost« treffen auf erdige, handgemachte Blues- und Rockgitarren und eingängiges Songwriting. Experimentell und neuartig, aber trotzdem groovig und tanzbar. Und stets mit einer guten Prise Humor.


WWW.LOOPINLAB.COM


 EMOTIONAL SYNTHESIS

EMOTIONAL SYNTHESIS

⦿ ABRAXAS THEATER

DO, 24.10. 23 UHR

DAUER: CA. 35 MINUTEN


LUCAS PARIS (QUÉBEC, CA):

Emotional Synthesis is a form of perceptual and emotional manipulation. It manifests as the omnipresent power of publicity and graphic design in contemporary marketing, hijacking our attention as much as possible.For this performance the concept is explored by imitating commercial styling and coming up with derived audiovisual forms. This act of inversion and reappropriation manifests as a non-corporate enchantement, speaking to a common vocabulary we’ve had no choice to assimilate.This concept is coded into the core of realtime generative networks, synthesizing morphing textures of light and sound from a common DNA and fine tuned according to perceptual mechanics.This performance was created in residency at Recto-Verso Québec (CA), Gnration Braga (PT) and with the support of L.E.V. festival at Laboral Centro de Arte Gijon (ES)

LUCAS PARIS (QUÉBEC, CA):

Wo wir auch sind, versuchen Werbung und andere mediale Botschaften unsere Aufmerksamkeit zu erheischen und unsere Wahrnehmung zu manipulieren. »Emotional Synthesis« eignet sich diese Strategien an und verfremdet sie. Die Arbeit imitiert kommerzielle Designmuster und überführt sie in audiovisuelle Strukturen. Aus den immergleichen Schemata marktgängiger Formate lässt »Emotional Synthesis« in Echtzeit immer wieder neue Lichtund Klangmuster entstehen.


WWW.LUCASPARIS.CA


MARINA POLEUKHINA / TOMOMI ADACHI

MARINA POLEUKHINA / TOMOMI ADACHI

⦿ ABRAXAS THEATER

SA, 26.10. 20.45 UHR UND 22.15 UHR

DAUER:


MARINA POLEUKHINA AND TOMOMI ADACHI (WIEN / BERLIN):

Marina Poleukhina & Tomomi Adachi is a new project by Russian composer/performer, Marina Poleukhina and Japanese performer/composer, Tomomi Adachi.

Both of them are working on a theatrical aspect of music using voices and non-musical objects as instruments.

The duo emphasizes spontaneously generated but distinct structures which articulated with silences. At the same time, the performance can be regarded as an improvised table-top theater visually.

MARINA POLEUKHINA UND TOMOMI ADACHI (WIEN / BERLIN):

 Die russische Komponistin und der japanische Künstler kreieren auf kleinstem Raum abstraktes Musiktheater. Die menschliche Stimme in all ihrer erstaunlichen Wandlungsfähigkeit trifft dabei auf diverse mehr oder minder alltägliche Gegenstände, die als Musikinstrumente eingesetzt werden. Ein Mensch-Maschine-Interface auf Low-Tech-Art, in dessen improvisierten Sequenzen man den Klängen beim Entstehen zusehen kann.


WWW.ADACHITOMOMI.COM


RAUMZEITPIRATEN

RAUMZEITPIRATEN

⦿ ABRAXAS THEATER

DO, 24.10. 21.15 UHR

FR, 25.10. 21.15 UHR

DAUER: 30 MINUTEN


RaumZeitPiraten (Tobias Daemgen, Jan Ehlen, Moritz Ellerich) are a space and time bending artists group. Since 2007 they are misusing and remixing ancient and up-to-date auditive and visual technologies for heterogeneous, organically improvised light and sound architectures. Their activities are aimed at playful, experimental connections of sound, image, object, space and time to an alternately-self-expanding-multimediaperformance- surround-spaceship-laboratory-travel to somewhere between science and fiction.

RAUMZEITPIRATEN (WUPPERTAL/DÜSSELDORF/MÜLHEIM):

Für ihr Konzert haben die Raumzeitpiraten alte, ausgediente Reisekoffer restauriert und im Sinne der Maschinenkunst umgebaut. Die tragbaren Geräteskulpturen werden an den Aufführungsort ausgerichtet: In Augsburg gefundenes Material (z.B. Pflanzenteile, organische und anorganische Fundstücke, Reste, Weggeworfenes…) wird in die Kofferinstrumente eingespannt, um damit experimentelle Bild- und Klangwelten zu erzeugen. Dabei entsteht ein wunderkammerartiges Materialarchiv an jedem besuchten Ort, das wiederum in die nächsten Performances mit eingeflochten wird. Und so wird die Reise der Koffer und ihrer Einsätze zu einer raum- und zeitübergreifenden Erzählung, die mit jeder weiteren Aufführung wächst.



SILENCE IS NO. 01 ST. THADDÄUS

SILENCE IS NO. 01 ST. THADDÄUS

⦿ KIRCHE ST. THADDÄUS, ULMER STRASSE (FUSSWEG VOM ABRAXAS: CA. 10 MINUTEN)

FR, 25.10. 20 UHR

DAUER: CA. 60 MINUTEN

PÜNKTLICHER KONZERTBEGINN. KEIN NACHEINLASS.


SAM AUINGER (BERLIN):

Silence is No 01 St Thaddäus enters into a musical dialogue with the specific architectural conditions of this place and the resulting audibility.

Space is not understood here as a vessel for a musical-auditive experience, but as a place of the interrelation of sound event and architecture (in the sense of their form, volume and materiality). The artistic concept aims at the uniqueness of the individual, sensual experience in real space. 

 SAM AUINGER (BERLIN):

In seinem Konzert »Silence is No. 01 St. Thaddäus« tritt der renommierte Klangkünstler Sam Auinger in einen musikalischen Dialog mit den spezifischen architektonischen Bedingungen der Kirche und ihrer »Hörsamkeit« (so nennen Fachleute die Klangcharakteristik eines Raums). Raum wird hier nicht als Gefäß für ein musikalisch-auditives Erlebnis verstanden, sondern als ein Ort des Wirkungszusammenhangs von Klangereignis und Architektur (im Sinne ihrer Form, ihres Volumens und ihrer Materialität). Das künstlerische Konzept zielt auf die Einzigartigkeit der individuellen, sinnlichen Erfahrung im Realraum ab. Stille und Umgebungsgeräusche werden dabei ebenso eine Rolle spielen wie die Orgel von St. Thaddäus. Beim Konzert wird Sam Auinger begleitet von katrinem (Bratsche) und Werner Zuber (Orgel).


WWW.SAMAUINGER.DE

WATERDOME

WATERDOME

⦿ S-PLANETARIUM, LUDWIGSTRASSE 14

FR, 25.10. 21 UHR

SA, 26.10. UND SO, 27.10. jeweils 16.30 UHR und 19.30 UHR

DAUER: CA. 15 MINUTEN + PLANETARIUMSSHOW (CA. 60 MINUTEN)

KARTEN NUR UNTER TEL. 0821 / 324-6740


Comissioned for lab30 2018 by lab30 and MEHR MUSIK! and under the artistic leadership of LAB BINAER, Robert Rose and Hannes Hoelzl, students from the Unviersity of Applied Sciences Augsburg and the University der Freien Künste Berlin tracked the Lech along searching for material. Their audiovisual symphony "Waterdome" combines classic elements of sound and pictures with experimental arts. The dome of the S-Planetarium garants an unique synthetic experience.

Waterdome is set in the interlude for all the shows in the planetarium.

Get a discount at the planetarium with your lab30-ticket and vice versa!

 AUGSBURG IST UNESCO-WELTERBE!

Im Auftrag von lab30 und MEHR MUSIK! und unter der künstlerischen Leitung von LAB BINAER, Robert Rose und Hannes Hoelzl waren Studierende der Hochschule Augsburg und der UdK Berlin 2018 entlang des Lechs auf Materialsuche und haben einen Kurzfilm fürs Planetarium geschaffen. Rund um das Thema Wasser werden experimentelle Zugangsweisen mit klassischer Bild- und Musiksprache verknüpft. Mit Ihrem S-Planetariums-Ticket erhalten Sie beim lab30 den ermäßigten Eintrittspreis – und umgekehrt!


KUNST UND CODING

KUNST UND CODING

⦿ TREFFPUNKT: KASSE

SA, 26.10. 15 UHR

DAUER: 150 MINUTEN


WORKSHOP FROM AGE 6

 REBECCA BILGER (AUGSBURG):

With the help of a robot we will experimentally paint a picture and explore the correlations of programming. Starting analogously we will first paint paths and tasks on the ground and a person executes the commands as a "robot", thereby evolving an understanding of programming. The robot is then programmed with an app in such a way that it paints the desired paths.

Participation: 9 Euro / reduced 7 Euro (incl. exhibition)

WORKSHOP AB 6 JAHREN

 REBECCA BILGER (AUGSBURG):

Mittels eines Roboters werden wir experimentell ein Bild malen und dabei das Prinzip des Programmierens erforschen. Wir beginnen analog: Erst malen wir Wege und Aufgaben auf den Boden und eine Person führt als »Roboter« die Befehle aus, so dass ein Verständnis für das Programmieren einsetzt. Danach wird mit einer App der Roboter so programmiert, dass er die gewünschten Wege fährt und malt.

Teilnahme: 9 Euro / erm. 7 Euro (inkl. Ausstellungsbesuch).

 


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RAUM HÖREN

RAUM HÖREN

⦿ TREFFPUNKT: KASSE

SO, 27. 10. 14 UHR

DAUER: 150 MINUTEN


WORKSHOP AB 12 JAHREN

 SAM AUINGER (BERLIN):

In leeren Räumen hallt es, und in den Bergen gibt es Echos. Doch auch Augsburg klingt ganz unterschiedlich, je nachdem, ob man auf einer Wiese, hoch oben oder weit unten steht. Sam Auinger geht mit der Workshop- Gruppe auf Entdeckungsreise rund um das abraxas. Die gemeinsamen Klang-Erlebnisse werden in eine Hör-Schatzkarte eingezeichnet. Da wird sogar eine Betontreppe zum coolen Sound-Effekt! Teilnahme: 9 Euro / erm. 7 Euro (inkl. Ausstellungsbesuch).


WWW.SAMAUINGER.DE

SCHUHZUGEHÖR

SCHUHZUGEHÖR

⦿ TREFFPUNKT: KASSE

SA, 26.10. 14.30 UHR

SO, 27.10. 14.30 UHR

DAUER: 150 MINUTEN


WORKSHOP AB 8 JAHREN

 KATRINEM (BERLIN):

Im Rahmen des Workshops baut die Klangkünstlerin katrinem gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern »Schuhinstrumente«. Als Ausgangsbasis dienen die eigenen Schuhe oder feste Socken, die mit klanggebenden Materialien versehen werden, sowie eine Auswahl an ohnehin schon klangvollen Schuhmodellen, wie z.B. Holzschuhe und verschiedene Schuhe mit harten Absätzen. Im Laufe des Workshops wird eine Raumperformance entwickelt, eine Partitur dazu gezeichnet und diese dann nach einem Kurzauftritt mit einer Video- und Audioaufnahme dokumentiert. Bei trockenem Wetter findet der Workshop im Freien statt.

Teilnahme: 9 Euro / erm. 7 Euro (inkl. Ausstellungsbesuch).


WWW.KATRINEM.DE

NOMAD

NOMAD

⦿ ABRAXAS THEATER

DO, 24.10. 19.30 UHR

SA, 26.10. 23 UHR

DAUER: CA. 30 MINUTEN


LASER-PERFORMANCE

TUNDRA (RU): As a digital nomad you are able to work everywhere. So no matter if it is your home or a coffee store somewhere all over the world. Tundra focuses on the question where you can find the reality in this nomad life. Different themes and templates will be projected at a screen with the help of a laser. There is some live music during the laser show too. You can hear a concert where all three sound, visuals and emotions work together. Tundra is well known all over the world, for example they went to the MUTEK festival in Montréal, to the SONAR in Istanbul and to the MAPPING festival in Genf.

LASER-PERFORMANCE IM NEUEN ABRAXAS-THEATER

 TUNDRA (RU): Digitale Nomaden können dort arbeiten, wo sie möchten: zuhause am Wohnzimmertisch, in der Bibliothek, am Strand. Dank des digitalen Fortschritts sind sie ortsunabhängig. Für manche ein erstrebenswertes Leben – aber wo bleibt der reale Raum? Das russische Kollektiv TUNDRA knüpft hier an und verbindet die zahlreichen Arbeiten, die es weltweit geschaffen hat. Unterschiedliche Themen und Muster werden mit drei Lasern an die Leinwand geworfen, begleitet von live komponierten Klängen. Das Ergebnis ist ein hochkonzentriertes, faszinierendes Konzert, in dem Sound, Visuals und Emotionen zusammenarbeiten – und das im ganz neu gestalteten abraxas-Theater! Mit »Nomad« war TUNDRA u.a. beim MUTEK Festival, Montréal, bei SONAR Istanbul und beim MAPPING Festival in Genf zu Gast.


WWW.TUNDRACOLLECTIVE.COM

PREISGEKRÖNTE KURZFILME

PREISGEKRÖNTE KURZFILME

⦿ ABRAXAS THEATER

SA, 26.10. 14.15 UHR, 15 UHR, 15.45 UHR

SO, 27.10. 14 UHR, 14.45 UHR, 15.30 UHR

DAUER: DREI BLÖCKE À CA. 30 MINUTEN


AWARD WINNING SHORTFILMS

Since 30 years Prix Ars Electronica honours the extraordinary accomplishments of movie-, comemrcial, and entertainmentindiustry. Artistic originality matters as much as technical performance. At lab30 - best-of honourd movies.AWARD WINNING SHORTFILMS

PREISGEKRÖNTE KURZFILME

Seit 30 Jahren zeichnet der Prix Ars Electronica beim gleichnamigen Festival in Linz herausragende Leistungen in computergenerierten Animationsfilmen der Film-, Werbe- und Unterhaltungsindustrie aus. Künstlerische Originalität zählt hier genauso viel wie exzellente technische Leistung. Beim lab30 läuft ein Best-of prämierter Filme – dieses Jahr im Jungen Theater!


WWW.SAMAUINGER.DE

SPINVERSION

SPINVERSION

⦿ ABRAXAS THEATER

FR, 25.10. 23.15 UHR UND SA, 26.10. 21.30 UHR

DAUER: CA. 30 MINUTEN


XXX

 STROBOSKOPE IM NEBEL

PIERCE WARNECKE (ES): »Spinversion« war eine Auftragsarbeit für das zehnjährige Jubiläum im Jahr 2018 der Agentur »Digital Berlin« von Michael Rosen. Im Zentrum der Performance stehen das Spiel von Licht und Schatten. Inspiriert von den Werken von Mona Hatoum, Anthony McCall und Carsten Nicolais »Rota«, arbeitet Pierce Warnecke hier mit fünf Stroboskopen, die sich in verschiedenen Geschwindigkeiten drehen und Licht in den Raum spielen. Der hypnotischen Wirkung, die sich nach und nach entfaltet, kann man sich nicht entziehen.


WWW.PIERCEWARNECKE.DE

NONSUBSTANCE BODY

NONSUBSTANCE BODY

⦿ ABRAXAS THEATER

SA, 26.10. 20 UHR

DAUER: 30 MINUTEN


XXX

 NAMIKI SHO (JP): Auch 2019 darf das lab30 einen Gast aus der Partnerstadt Amagasaki begrüßen. Der japanische Künstler Namiki Sho erarbeitet für das Festival eine Performance im Bereich »Erweiterter Körperausdruck«. Dabei verlässt er den klassischen Blickwinkel der darstellenden Künste und schlägt die Brücke hin zu neuen Medien. Tanz- und Atemgeräusche werden in die Performance eingebaut. So definiert er das Verhältnis von Performance, Medien und Bühnenkunst im frisch renovierten Theater des Kulturhauses abraxas neu.

Das Projekt wurde großzügig unterstützt von der YANMAR Stiftung in Amagasaki.


[NÉST]

[NÉST]

⦿ Ausstellung


KLANGINSTALLATION IM REESE-PARK

 VERENA MAYRHOFER (AT):

The audio installation deals with the separating, but primarily with the connecting aspects of language as a cultural technique.  That you don't have to travel far to feel foreign and that in a foreign country language alone can connect. Oversized bird's nests invite passers-by to linger for a while during the festival and hear stories from the everyday lives of a wide variety of people.

KLANGINSTALLATION IM REESE-PARK

 VERENA MAYRHOFER (AT):

Die Audioinstallation »[Nést]« setzt sich mit den trennenden, primär aber mit den verbindenden Aspekten von Sprache auseinander. Übergroße Vogelnester in den Bäumen des Reese-Parks laden ein, zu verweilen und sich Geschichten erzählen zu lassen. Lauschen kann man den Banalitäten von Tagesabläufen, welche sich jedoch bei näherem Hinhören als ungewöhnlich entpuppen:


WWW.VERENAMAYRHOFER.AT

KOTOBA

KOTOBA

⦿ Schaezlerpalais, Cafe und Liebertzimmer, Maximilianstraße 46

Laufzeit: 26. Oktober 2019 – 26. Januar 2020

Vernissage: Sa., 26. Oktober 2019, 11 Uhr


XXX

SELBSTPORTRAITS AUS AMAGASAKI

SARAH HENDRYSIAK (AUGSBURG): Im Jahr 2018 arrangierten die Partnerstädte Augsburg und Amagasaki erstmals ein Künstler-Austauschprogramm. Für die Augsburgerin Sarah Hendrysiak als Gastkünstlerin bedeutete die Teilnahme am A-Lab im Mai 2018 eine erfolgreiche Zusammenführung ihrer Arbeit als künstlerische Fotografin und ihrer Vorliebe für Japan. Sie lernte viele interessante Persönlichkeiten kennen, bekam einen intensiven Einblick in die junge Kunstszene von Amagasaki. Eine Auswahl der entstandenen Bilder aus dem Genre Selbstportrait ist nun im Schaezlerpalais zu sehen.

Die ausgestellten Arbeiten sind eine direkte Antwort auf die in Japan und Amagasaki wahrgenommenen Impressionen. Die traditionelle Lebensweise von Samurai wird durch 18 willkürlich gewählte Wörter, eingefangen in Fotografien, in die Gegenwartskultur geholt.

Eine Veranstaltung im Rahmen des lab30 Festivals 2019 in Kooperation mit den Kunstsammlungen und Museen der Stadt Augsburg.


www.sarah-hendrysiak.de