clubnacht III



Dextro (SCO)

Consequence Music, das Debütalbum des Schotten Ewan Mackenzie aus dem Jahr 2007, zählt zu den großen Outputs auf den kleinen Labels der Elektro-Frickler-Szene. Mackenzie gründete mit 14 Jahren seine erste Band und spielte in diversesten Formationen. Als Dextro versuchte er mit Atari ST und einem einfachen Sampler, sowohl Piano- und Drumspuren als auch Geräusche aus dem alltäglichen Leben aufzunehmen. Sein audiophiler Forscherdrang offenbart sich, wenn sterbende Tintenstrahldrucker mit Ambientscapes aus dem Synthesizer verwebt werden. 2009 erschien »Winded« auf 16K Records.www.myspace.com/dextrotransmission  

Dystronic (D/Augsburg)
Von Anfang an in das 2000 gegründete Elektro-Netzwerk und Label »Kommando 6« involviert, entschloss sich Thomas Robert 2001, seine eigenen elektronischen Tracks als »Dystronic« zu produzieren. Er veröffentlichte auf »Kommando 6« drei EPs und diverse Beiträge auf Samplern. 2004 gründete er »Simulacron«, ein Netzwerk und kleines Label. Zur Zeit arbeitet Dystronic an neuen Tracks für den »Black Spider Clan” (mit Beta Evers) und steht kurz vor der Fertigstellung seines ersten Albums auf »Simulacron«.www.dystronic.de  
 


Legowelt (NL)

Legowelt begann in den frühen 90ern Musik zu machen, als er als Schüler in Kontakt mit der Musik von Detroits Underground Resistance und anderer ‚freaked-out’ Musik kam. Eine punkige Palette rauher freaked-out lofi Chicago und deep Detroit-Tracks aus Maschinen, die man in der Nähe einer Mültonne finden konnte. In seiner Heimatstadt Den Haag stieß er auf das Label »Bunker Records« und entdeckte eine Welt autistischer Musikfreaks, die weit über die Welt von House und Dance hinausblickten, die zu der Zeit Klubs und Medien regierten. 1998 veröffentlichte er das erste Legowelt-Vinyl »Pimpshifter«, das mit Tracks wie »Sturmvogel« oder »Total Pussy Control« sofort ein Kulthit wurde.
www.legowelt.com

 

Sputnik Booster (D/Augsburg)
Sputnik Booster and the Future Posers präsentieren Electro-Trash der Premiumklasse 3, der auf den legendären Soundchips von Commodores C64, Nintendo Game Boy und Atari ST basiert. Verantwortlich für die Unterstützung der Live-Shows ist eine Horde von Papprobotern, die aus allem gemacht ist, was der Haushalt hergibt, und tanzt, als gäbe es kein Morgen! Seit ihrer Gründung haben Sputnik Booster und sein ihn stets begleitender Blechhaufen mittlerweile über 90 Konzerte hinter sich gebracht, und das auch weltweit: Neben zahllosen Konzerten in Deutschland gab es viele Auftritte im Ausland, so u.a. in Paris, Brüssel, Zürich, Amsterdam und New York City. www.sputnik-booster.de  // www.myspace.com/sputnikbooster


Dysphemic (AUS)
Dysphemics Bessenheit für Musik begann im Alter von zehn Jahren, als er auf dem Amiga begann, mit Sound Tracker 2 zu experimentieren. Mit 15 interessierte er sich für das Programmieren von Jungle und Drum and Bass Beats. Mit »Fire Bomb« (2008) veröffentlicht er eine limitierte CD, mit der er zu diesen Wurzeln zurückkehrte. Dysphemic hat sich in der Melbourner Drum and Bass- und Dubstep-Szene durch seinen eigenen Sound einen Namen gemacht. Live spielt er eigene Tracks – bearbeitet und manipuliert mit Hilfe eines Midicontrollers und eine Computers.
www.dysphemic.com


samstag 7.11.09, 23.00 Uhr, kantine (Kulturpark West)

 
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